Wie kann ich mit Yoga aufhören zu rauchen?

Beginnt die Raucherentwöhnung im Kopf? Wie unterstützt Yoga, die Nikotinsucht zu beenden?

▶️ Der Yoga Hüftöffner – Was ist das eigentlich?

Die Zahl der Raucher ist gross, auch wenn sie aus Restaurants und Co verbannt werden. In Deutschland beispielsweise sollen ein Viertel aller Männer und Frauen rauchen. Raucher sind sich durchaus bewusst, wie schädlich ihre Nikotinsucht ist. Manche haben bereits erfolglose Versuche eines Nikotinentzugs hinter sich. Andere versuchen es erst gar nicht, weil sie nicht daran glauben, es zu schaffen.

Beginnt die Raucherentwöhnung im Kopf?

Die Raucherentwöhnung beginnt im Kopf, wenn Raucher davon überzeugt sind, dass sie es schaffen können. Und hier beginnt auch die Unterstützung durch Yoga. Allerdings bedeutet Yoga hier nicht, einmal in der Woche ein paar Asanas zu praktizieren um den Körper fit zu halten. Es ist sozusagen das ganze Programm für Körper, Seele und Geist, mit bewussten Körperübungen, Meditation und Atemtechnik.

Yoga als eine natürliche Raucherentwöhnung?

Um sich vom Rauchen zu befreien, muss ein Ersatz für die Zigarette gefunden werden, wenn sie angeblich entspannend wirkt. Yoga kann entspannen ohne unseren Körper durch Nikotin zu schaden. Wer regelmässig Yoga praktiziert, wird ausgeglichener und stressresistenter. Dadurch wird es leichter, nicht zur Zigarette zu greifen.

Meinen Körper wahrnehmen?

Wer Yoga praktiziert wird bewusster und achtsamer. Yogis und Yoginis nehmen anders wahr. Es wird oft wie ein Perspektivwechsel bezeichnet. Der Körper, die Atmung wird wahrgenommen aber auch unser Verhalten und unsere Gewohnheiten.

Dadurch kann Yoga helfen, das Rauchen zu stoppen, denn wir nehmen wahr, wann oder warum wir rauchen. Es bedeutet nicht, dass es leichter wird, auf das Rauchen zu verzichten, aber wir sehen die Gewohnheit und die Sucht. Sind wir uns dessen bewusst, dann können wir es auch ändern.

Wieder die Kontrolle über mich haben?

Die Aktivität im frontalen Kortex kann durch Achtsamkeitsübungen gesteigert werden. Das ist der Hirnbereich für die Selbstkontrolle. Und der ist gefragt, wenn wir wieder die Kontrolle erlangen und sie nicht einem Glimmstängel überlassen wollen.

Es ist also nicht so, dass durch Yoga die Sucht, sprich das Verlangen verschwindet, zur Zigarette zu greifen. Aber Yoga macht bewusst und stärkt um gegen die Nikotinsucht anzukämpfen.

Mantras und Finger-Yoga als Raucherentwöhnung?

Yoga besitzt viele Elemente, die zusätzlich hilfreich bei der Raucherentwöhnung sind. Die Achtsamkeitsübungen wurden bereits erwähnt. Durch die Asanas die Körperübungen werden wir nicht nur körperbewusster. Durch kraftvolle Posen wie den Krieger oder das Dreieck fühlen wir uns auch gestärkt, denn der Körper schüttet die entsprechenden Hormone aus und reduziert Stress.

Meditieren klärt unseren Geist und gibt Gelassenheit, die wir brauchen. Tatsächlich muss jeder seine eigene Strategie entwickeln um das Rauchen zu stoppen. So gibt es selbstverständlich kleine Hilfsmittel wie die Mudras, auch als Finger-Yoga bekannt. Bestimmte Finger-Stellungen sollen helfen, nicht zur Kippe zu greifen. Gleiches gilt für Mantras.

Neben Yoga können auch Nikotinkaugummis oder andere Produkte genutzt werden, die helfen, das Rauchen aufzuhören. Yoga-Anfänger sollten sich für einen Yoga-Kurs anmelden um sich professionell anleiten zu lassen.