Yoga für stehende Berufe?

Welche Asanas eignen sich nach Feierabend für jene, die den ganzen Tag stehen müssen?

▶️ Was haben Yoga und Buddhismus gemeinsam und was nicht?

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag im Beruf stehen müssen und können sich nur wenig bewegen. Da ist z. B. die Friseuse oder der Friseur, im Einzelhandel oder in der Fabrik an einem Fliessband oder einem Werktisch.

Das geht auf den Rücken und am Abend fühlen sich auch die Beine schwer an und sind oft geschwollen. Wenn falsches Stehen dazukommt, wenn beispielsweise die Beine nicht gleichmässig belastet werden, dann leidet das Becken und es kann zu Verspannungen und Blockaden im Lendenwirbelbereich der Wirbelsäule kommen.

Richtig stehen?

Wer einen stehenden Beruf hat, sollte vor allem auf ein ausgeglichenes Stehen achten Das bedeutet auf beiden Beinen zu stehen. Das hört sich sehr einfach an, doch im Alltag belasten wir in der Regel ein Bein mehr als das andere. Je nach Möglichkeit sollten zwischendurch ein paar Schritte gegangen werden und es sollte sich auch mal richtig gestreckt werden. So wird die geforderte Muskulatur etwas gelockert.

Am Abend können Yoga-Haltungen den Rücken und die Beine entspannen.

Die Asanas für richtiges Stehen?

Mit Tadasana, der Berghaltung kannst du das richtige Stehen üben.

Sich aufrecht hinstellen und die Beine ein wenig öffnen. Die Füsse stehen parallel zueinander.
Spüre bewusst den Kontakt zum Boden.
Das Becken aufrichten, so kann sich die Wirbelsäule frei in ihrer natürlichen S-Form nach oben entfalten.
Der Nacken wird nach oben gedehnt.
Lassen den Körper ein bisschen um seine eigene Achse schwingen. So findest du eine sichere, in sich ruhende Haltung, die weder angespannt noch erschlafft ist, sondern Wohlbefinden vermittelt.

Die Asanas gegen Wassereinlagerungen?

Wer lange steht hat oft mit Wassereinlagerungen in den Beinen zu kämpfen, vor allem wenn die Temperaturen steigen.

Mit dem Heldensitz – Virasana, werden die Beine und Füsse besser durchblutet und die Wassereinlagerungen schwellen ab.

Dafür nimmst du den Fersensitz ein und faltest die Hände vor dem Herzen.
Verweile einen Moment in dieser Haltung um zur Ruhe zu kommen.
Dann hebe das Becken und ziehe die Füsse nach rechts und links vorsichtig auseinander.
Setze dich dann aufrecht zwischen die Füsse.
Falte deine Hände wieder vor deinem Herzen und atme tief und regelmässig.

Beim Auflösen strecke deine Beine und fühle das Kribbeln und die Durchblutung der Füsse.

Umkehrhaltungen zur Entspannung?

Es muss nicht gleich der Kopfstand oder der Dreifuss sein. Wir können unsere Beine an der Wand ablegen oder die Kerze üben. All das entspannt nicht nur die Beine sondern den gesamten Menschen.