Yoga und Achtsamkeit?

Was hat Yoga mit Achtsamkeit zu tun? Ist es die ideale Kombination?


Achtsamkeit ist aktuell wie ein Trend. Immer wieder hören wir davon und es ist kein Wunder, denn vielfach hetzen wir durch den Tag. Wir bemerken nicht den Weg, den wir gegangen sind oder was wir gerade erst gegessen haben. Bemerken tun wir nur die ständigen Gedanken in unserem Kopf, was wir noch tun müssen und nicht vergessen dürfen.

Was heisst Achtsamkeit?

Achtsamkeit heisst, sich vom Verstand, nicht total in Beschlag nehmen zu lassen. Es bedeutet aufmerksam zu sein auf seinen Körper, Geist und Seele. Es heisst auch, sich seiner Umwelt bewusst zu sein.

Was sind Achtsamkeitsübungen?

Viele Achtsamkeitsübungen sollen uns dabei helfen, wieder bewusster zu leben. Es geht darum, sich selbst wahrzunehmen. Die Übungen sich ein bewusstes Wahrnehmen der eigenen Umwelt und sich selbst, wie Körperwahrnehmung oder die Wahrnehmung von Gedanken und Gefühlen.

Yoga ohne Achtsamkeit?

Die ältesten Schriften über Yoga stammen aus etwa 700 v. Christus und hin bis zu den neuesten Aufzeichnungen wird deutlich, dass Yoga ohne Achtsamkeit nicht vorstellbar ist.

Achtsamkeit hat nicht mit dem heutigen Stress und der Hektik zu tun, mit der viele heute kämpfen. Achtsamkeit hat mit bewussten Leben mit Einklang zu tun.

Yoga-Praxis ist Achtsamkeit

Yoga ist eine Philosophie, die mit Körperhaltungen, Meditation und Atemkontrolle praktiziert werden kann.

Die Körperübungen (Asana) könnten als bewegte Aufmerksamkeit bezeichnet werden, denn sie sollen bewusst und präzise ausgeführt werden. Es ist wichtig, sich in die Übung hineinzufühlen.

Bei der Atemkontrolle beobachten und leiten wir unseren Atem. Wie wäre das ohne Achtsamkeit möglich?

In der Meditation richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf ein Objekt oder nach innen. Auch hier geht es um Achtsamkeit, um präsent und achtsam zu sein. Ohne Achtsamkeit, kein wirkungsvolles Yoga.