Hilft Yoga beim Perspektivwechsel?

Hast Du einen Stammplatz im Yoga-Raum. Benutzt du im Fitness-Center stets dieselben Geräte? Was haben Perspektivenwechsel mit Dir zu tun? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir setzen auf Bewährtes und auf Routine, denn das gibt uns letztendlich auch Sicherheit.

Erfolg und Macht unterstützen dies, weil wir das alles ja nicht erreicht hätten, wenn wir nicht auf unsere Erfahrungen und Werte gesetzt hätten.

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Das beiseite legen, was wir kennen?

Was aber, wenn wir das Gefühl haben, bei einen Problem stecken zu bleiben, nicht weiter zu kommen, wenn wir uns unverstanden fühlen, wenn wir unsere Erwartungen nicht mehr erfüllen?

Dann kann die Betrachtung aus einen anderen Blickwinkel helfen. Denn Gewohnheiten können unsere geistige Flexibilität behindern. Ändern wir unseren Standort, dann erhalten wir eine neue Perspektive, einen anderen Blickwinkel auf das Ganze, denn für gewöhnlich betrachten wir nur aus einer eingefahrenen Sicht.

Wo beginnt ein Perspektivwechsel?

Einen anderen Blickwinkel können wir bereits erhalten, wenn wir Innehalten, wenn wir ruhig werden, unsere Gedanken stoppen und uns selbst hinterfragen. Dadurch erzeugen wir eine Distanz, die bereits einen anderen Blick zulässt und hilft, Dinge anders zu sehen.

Hat Perspektivwechsel etwas mit Kreativität zu tun?

In eine andere Richtung zu blicken hat zuerst etwas mit Wahrnehmung und Achtsamkeit zu tun. Wir blicken in eine andere Richtung. Hilfreich ist dabei Empathie um das Gegenüber besser zu verstehen. Kreativität kann dann die Lösungsfindung unterstützen.

Achte auf deine Gedanken?

Wir dürfen nicht vergessen, welche Rolle unsere Gedanken spielen. Unser Denken beeinflusst unser Leben massgeblich. Hier liegt der Ursprung von Worten und Taten. Aus diesem Grund kann die Meditation bei einen Perspektivwechsel helfen. Sie gibt Gelassenheit und geistige Flexibiliät um unsere Komfortzone zu verlassen.

Beispiele für einen Perspektivwechsel

Von “Ich bin das Opfer” zu “Ich kann etwas ändern.”
Von “Du solltest mich lieben.” zu “Ich soll mich annehmen und lieben.”,
statt “Ich muss” sagen “Ich will”
statt sich immer zu fragen: “Was läuft falsch?” zu sehen “Was läuft alles richtig?”

Weniger Stress durch Perspektivwechsel?

Ein Perspektivwechsel kann zudem Stress senken. Daran forscht der Neurobiologe Andrew Huberman von der Stanford University. Bei fokussierten und festgefahrenen Denken empfiehlt er einen weiten Blick, als ob wir ein wunderschönes Panorama betrachten. Das beruhigt und macht den Kopf frei.