Meditation für Sportler?

Warum ist Meditieren für Sportler wichtig? Was hat die Meditation mit mentaler Stärke zu tun?

Sportler sind gefordert und je höher die Spielklasse ist, desto stärker. Sie und ihre Leistung stehen unter ständiger Beobachtung, Fans möchten einen Erfolg sehen und das vielleicht noch unter laufenden Fernsehkameras. Das bedeutet, dass Sportler einen grossen Druck standhalten müssen und es daher umso wichtiger ist, auch mentale Stärke zu besitzen.

Welche Effekte hat die Meditation für Sportler?

Durch die Meditation ist es Sportlern und allen anderen Meditierenden möglich, ihre Kapazitäten zu nutzen. Yoga und die Meditation fordern Achtsamkeit. Sie ist der Schlüssel zu Wahrnehmung und zur Präsens im Jetzt, sprich im aktuellen Moment, dort wo Aktion und Reaktionsfähigkeit gefragt ist.

Beim Meditieren wenden wir uns nach innen. Wir spüren und nehmen uns wahr. Wir verfolgen unseren Atem. Wir sind präsent im Hier und Jetzt und kommen zur Ruhe, wie zur Nabe in der Mitte des Rades. Dies hat viele positive Effekte.

Welche Effekte hat die Meditation für Sportler?

So können Sportler ihre Angst und Aufregung vor Wettkämpfen reduzieren, besser im Flow bleiben und Reize aus ihrer Umgebung ausblenden. Auch die Angst zu versagen kann verkleinert werden. Eine Niederlage kann besser verarbeitet werden. Sie kann als neutrale Erfahrung betrachtet werden und nicht als persönliches Versagen.

Andere positive Wirkungen der Meditation sind, dass das Schmerzempfinden durch die Meditation reduziert und gleichzeitig das Immunsystem gefördert wird.

Wie und wo können Sportler meditieren?

Hobbysportler wie auch Leistungssportler können die Meditation in ihren Alltag integrieren und für ihren Sport nutzen.

Tatsächlich benötigt es gar nicht viel Zeit. Allerdings sollte anfangs mit erfahrenen Yoga- oder Meditationslehrern geübt werden.

Die Empfehlungen sind je nach Lehrer sehr unterschiedlich. Oft werden kleine Meditationseinheiten empfohlen, andererseits 15 bis 30 minütige Einheiten. Allen Tipps gemein ist jedoch die Regelmässigkeit.

Neue Denkweisen durch Meditation?

Durch die Meditation können Sportler ihre Leistungen steigern, ebenso wie ihr Wohlbefinden. Der Charakter wird gestärkt, denn die Meditation erfordert Durchhaltevermögen und eine gewisse Disziplin. All das kann sich dann auf den Sport übertragen.

Bedeutsam ist, dass alte Denkmuster dabei infrage gestellt werden und ggf. aufgegeben werden. So kann neues entstehen. Das Gehirn kann regelrecht umprogrammiert werden um positive Denkweisen aufzunehmen.