Mit den Asanas wachsen?

Was ist deine Lieblingsübung? Wo sind Deine Herausforderungen bei den Asanas und wann wächst Du im Yoga?

Wir alle haben unsere individuellen Grenzen, die wir auch beim Yoga, sei es bei den Asanas, bei der Meditation oder den Atemübungen spüren. Wir dürfen sie nicht als etwas Unveränderbares sehen. Leben ist Veränderung und wir gehören dazu.

Yoga – zwischen Wohlfühlen und Herausforderung

Wie auch in anderen Lebensbereichen geht es um die Mitte. Wenn wir uns bei Yoga-Übungen wohlfühlen, dann bedeutet es, dass wir sie erreicht haben. Wir können die Balance beim Baum halten oder die seitliche Dehnung. Das tut gut.

Dann stellt sich die Frage, ob wir in diesen Zustand verweilen oder ob wir weiter wachsen wollen und unsere Grenzen austesten und erweitern wollen?

Oft wollen wir bei den Yoga-Übungen nur soweit gehen, wie es angenehm ist. Tatsächlich sollte die Asana stabil und angenehm sein. Wenn wir aber noch nicht die vollendete Haltung erreicht haben, dann sollten wir das „angenehm“ etwas „dehnen“ und einen Schuss Herausforderung dazugeben und unsere Grenzen kennenzulernen.

Keine Angst vor der Umkehrhaltung?

Neben dem Üben und dem spüren, wie sich unser Körper verändert und wir flexibler werden, gibt es auch die ganz speziellen Übungen, die wir am Liebsten ablehnen würden.

Bei den einen sind es die Rückbeugen, wenn wir uns vertrauensvoll fallen lassen sollten. Bei den anderen sind es die Umkehrhaltungen, die Kraft und vor allem Selbstvertrauen brauchen, uns auf den Kopf zu stellen!

Konzentration und Üben

Was wir brauchen ist Konzentration und Geduld. Es bedarf regelmässigem Üben und hier beginnt bereits die Herausforderung. Aber es lohnt sich, wenn wir uns überwinden, wenn wir durch Anstrengung, durch eine gesunde Selbsteinschätzung und Mut Yoga-Übungen halten können, von denen wir zu Beginn vielleicht nicht mal zu träumen wagten.

Dann sind wir durch die Asanas gewachsen, stärker und zu uns, vertrauensvoller geworden. Und, mit welcher Asana möchtest Du wachsen?