Yoga und Cannabis?

Was ist die 4-7-11 Atmung

Was ist Ganja-Yoga? Ein besseres Yoga und Meditieren mit Cannabis?

Immer neue Yoga-Trends und Yoga-Formen erscheinen auf dem Markt. Da sollte es nicht verwundern, dass es wieder einen neuen Trend gibt: Ganja-Yoga. Dabei handelt es sich um die Kombination von Yoga und Cannabis. Die Entwickler von Ganja-Yoga meinen es ernst, wenn sie behaupten, dass Yoga und Cannabis die ideale Kombi ist.

Passen Yoga und Cannabis zusammen?

Ganja-Yoga wird in den USA angeboten. Dort, wo Cannabis legal ist, gibt es bereits Ganja-Yoga-Zentren. Statt die Realität zu verschleiern oder vom Wesentlichen abzuhalten, soll diese Yoga-Form ausgleichend wirken, zur Klarheit verhelfen und als Hilfsmittel dienen um höhere Bewusstseinssphären zu erreichen.

Cannabinoide keine Glückshormone?

Tatsächlich besitzt der Mensch körpereigene Cannabinoide wie beispielsweise Anandamide. Noch sind nicht alle Funktionen erforscht bzw. bestätigt. Es wird jedoch angenommen, dass sie für die Schmerzverarbeitung, das Gedächtnis und die Wahrnehmung eine wesentliche Rolle spielen. Im Gehirn gibt es dafür Rezeptoren. An diese können sich nicht nur die körpereigenen sondern auch zugeführte wie THC, das bekannteste Cannabinoid, andocken und ähnliche Reaktionen wie Anandamide auslösen, also Zustände höchster Glücksgefühle und Ausgeglichenheit.

Im Sport ist das sogenannte Läuferhoch bekannt, dass manchen Langstreckenläufern auf der Strecke erfährt. Wissenschaftlern zufolge handelt es sich nicht um Endorphine, die sogenannten Glückshormone, sondern ebenfalls um die körpereigenen Cannabinoide. Durch Tests an Mäusen konnte dies bereits nachgewiesen werden.

Yoga-Meister im Himalaja-Gebirge wird nachgesagt, dass sie durch Meditation ihre körpereigenen Cannabinoide aktivieren und auch ohne Grass und Co in einen höheren Bewusstseinzustand kommen können.

Kann Dich Cannabis beim Yoga unterstützen?

Mit Ganja-Yoga gibt es in den USA nun eine Yoga-Form, die ein Hilfsmittel parat hat, wenn die eigene Yoga- und Meditationspraxis noch nicht diesen Zustand erreicht hat. So widmet sich Ganja-Yoga dem spirituellen Anteil der Yoga-Praxis. Wer Yoga für die Fitness und Gelenkigkeit praktiziert, für den ist Ganja-Yoga weniger geeignet oder aber attraktiv, weil es ggf. einen leichteren Zugang zur eigenen Spiritualität ermöglicht.

Yogis und Yoginis berichten, dass der Konsum von Cannabis es erleichtert, ruhig zu werden und den Geist zu öffnen. Damit sei auch gemeint, sich von Wettbewerbsgedanken zu lösen und innere Grenzen oder mentale Barrieren zu überwinden.

Da Cannabis sehr subjektiv, also sehr unterschiedlich wirkt, wird die neue Yoga-Form nur in den zugelassenen Yoga-Zentren praktiziert, um herauszufinden, ob Ganja-Yoga ein Zugang zum spirituellen Teil der fernöstlichen Philosophie ist oder besser nicht.