Yoga-Lehrer in Gefahr!!!

Yoga-Lehrer-in-Gefahr

Was ist für Yoga-Lehrer gefährlich? Steigt das Risiko?

Yoga erfreut sich aktuell einer starken Nachfrage. Die Fitness-Studios und Yoga-Schulen füllen sich und die Kundschaft wächst.

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Wie sich nun zeigt, führt das zu Risiken für Yoga-Lehrer. Durch die gesteigerte Nachfrage, müssen mehr Stunden gehalten werden und auch Yoga-Lehrer können an Stress leiden. Denn an erster Stelle stehen die Yoga-Haltungen, die von den Yoga-Schülern gewünscht werden und weniger die Meditation.

Ein besonderes Risiko steckt in den Yoga-Posen und dem sogenannten Performance-Yoga.

Yoga – Anpassung an den Fitness-Trend

Viele Yoga-Schüler erwarten das Yoga, dass sie aus dem Social Media kennen. Sie möchten es selbst lernen und erwarten entsprechend, dass auch ihre Lehrer artistisch anmutende Yoga-Posen perfekt beherrschen, wie die Beine hinter dem Kopf verschränken.

Das führt bei manchen Yoga-Lehrern zu fehlerhaften Körperbelastungen, genau zu dem, was sie im Unterricht bei ihren Schülern vermeiden wollen. Folgen sind häufig Hüftprobleme, Bandscheibenschäden, Überdehnungen der Bänder bis hin zu Bänderrissen.

Statt in den Schmerz zu atmen, wie es bei einer Steifigkeit empfohlen wird, ist hier ein Arztbesuch die bessere Wahl. Doch viele Chiropraktiker bestätigen, dass der oft hinten angestellt wird.

Zudem gilt für Yoga-Lehrer, was auch für Schüler gilt: nicht alle Yoga-Posen sind jedem möglich. Auch hier gibt es anatomische Grenzen.

Diese Grenzen sollten dennoch niemand davon abhalten Yoga zu lernen, denn die Yoga-Haltungen sind nur ein Teil der indischen Philosophie und gelten als die Pflege des Körpers und die Vorbereitung für den Yoga-Weg zu mehr Bewusstsein.

Wissen über den Körper, Atmung und Philosophie

Ein anderes Risiko für Yoga-Lehrer kann eine zu kurze Ausbildung sein. So dauert die Diplom-Yoga-Ausbildung in der Schweiz vier Jahre oder umgerechnet 600 Stunden.

Yogalehrer, die ihre Ausbildung in einem kurzen Workshop absolviert haben, laufen Gefahr nicht nur ihre Schüler sondern auch sich selbst zu gefährden. In diesen kurzen Schulungen kann nicht der ganze Yoga erfasst werden ebenso wie das behutsame Üben der Asanas.

Weniger Verletzungsgefahr

Die letzten Nachrichten gaben bereits eine Entwarnung. Es heisst, dass die Zahl der Verletzungen durch Yoga bereits gesunken ist. Vielleicht haben Yoga-Lehrer sich der Bedeutung des Yoga erinnert und auch ihre Schüler davon angesteckt.