Welche Effekte haben Mudras?

Verbessert-die-Meditation-dein-Homeoffice

Wenn du Finger-Yoga kennst, dann kennst du auch Mudras? Können Fingerübungen positive Wirkungen auf den Körper haben? Yoga ist heute sehr dynamisch geworden. Es wird oft in dynamischen Sequenzen geübt und das sogenannte Power-Yoga praktiziert.

Es gibt aber auch noch die kleinen Elemente, die bereits seit dem Altertum ein fester Bestandteil von Yoga und der Meditation sind und ebenso noch aktuell sind und angewendet werden wie die Mudras.

Yoga Beginner Buch

Mudras – mehr als nur eine rituelle Handposition?

Wir sehen oft Mudras, wie den bekannten Fingerkreis von Daumen und Zeigefinger, der für die Unendlichkeit steht. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine schöne, symbolische Geste. Die Mudras, was in Sanskrit soviel wie „Siegel“ oder „Marke“ bedeutet und heutzutage oft auch als Finger-Yoga bezeichntet wird, haben Wirkungen.

Durch die verschiedenen Handpositionen werden Körper und Geist beeinflusst. Der Energiefluss des Körpers wird unterstützt, die Atemübungen oder die Meditation können dadurch noch intensiviert werden.

Zudem schliesst der Begriff Mudra nicht nur Handgesten mit ein sondern auch bestimmte Körperhaltungen oder bestimmte Augenpositionen. So gibt es grundsätzlich fünf verschiedene Mudra-Arten.

Welche Mudra-Arten gibt es?

Dabei handelt es sich um Hasta, die Mudras der Hände, Bandha, die Mudras des Herzens, Mana, die Mudras des Kopfes, Kaya, die Mudras des Körpers und Adhara, die Mudras des Beckenbodens.

Wie viele Mudras gibt es im Finger-Yoga?

Ganz genau kann die Anzahl nicht festgelegt werden, da auch in den verschiedenen Yoga-Formen unterschiedliche Mudras angewendet werden. Aus dem Hatha-Yoga wissen wir, dass dort 25 verschiedene Mudras angewendet werden.

Wie wirken die Mudras?

Die positiven Effekte der Mudras werden den gezielten Druck zugeschrieben. Durch die Bewegung der Finger und der Druck auf bestimmte Stellen und Nervenenden an den Fingern, wird die Lebensenergie in die richtigen Stellen des Gehirns geleitet.

U. a. sollen auf diese Weise auch die Selbstheilungsprozesse unterstützt werden. Die Konzentration auf die korrekte Fingerposition soll zudem beitragen, die Körperhaltung zu verbessern.