Yoga trotz beanspruchter Muskeln?

Welche Yoga-Arten dienen nicht der Regeneration? Und welches Yoga hilft bei beanspruchten Muskelpartien?

Für viele Menschen ist Yoga ein gesunder Ausgleich zum Alltag und auch zu einer praktizierenden Sportart. So kommt es hin und wieder vor, dass die Muskeln beim Spor überbeansprucht werden. Das Training wird deshalb ausfallen oder auf ein Minimum reduziert.

Muss die Yogastunde bei beanspruchten Muskeln auch ausfallen?

Yoga sollte dennoch praktiziert werden, wenn ein paar Regeln befolgt werden.

Kein Power-Yoga?

Wenn eh schon alles weh tut, dann sollte dies nicht noch durch fordernde Yoga-Haltungen wie beim Acroyoga, durch eine anstrengendes Iyengar Yoga oder ein schweisstreibendes Bikram Yoga unterstützt werden.

Wer es dennoch riskiert, sollte auf seinen Körper hören und den Flow abbrechen, wenn es zu viel ist.

Yoga verlangsamen und anhalten

Das gute an manchen Asanas ist, dass wir die Zeit, die wir sie halten, selbst bestimmen können. Wir können auch Übungen langsamer oder schneller praktizieren. Im Falle stark beanspruchter Muskeln sollten die Asanas langsam praktiziert oder lange gehalten werden. Dann kann ein erholsames bis meditatives Yoga entstehen.

Welche Yoga-Arten werden empfohlen?

Statt Power-Yoga gibt es empfehlenswerte Yoga-Arten wie beispielsweise Yin Yoga. Hier kann einem Muskelkater sogar vorgebeugt werden. Die Yoga-Posen werden überwiegend auf dem Boden praktiziert, was auf das tiefere Bindegewebe abzielt ebenso wie auf die Sehnen. Die Yoga-Übungen werden teils einige Minuten gehalten.

Zu besonders entspannenden Yoga Haltungen zählen die Kobra (Bhujangasana), die Sphinx (Salamba Bhujangasana)), der Schmetterling und das das Reh.

Das lange Halten der Yoga-Haltungen hilft, völlig loszulassen und den Geist auf die Körpermitte zu fokussieren. Auch das Fasziengewebe profitiert davon.