Was haben die ambrosischen Stunden mit Yoga zu tun?

Wie wichtig sind die ambrosischen Stunden für Dich? Warum sollte Yoga am Morgen stattfinden? Was heisst frühes Aufstehen?

In Bezug auf morgendliches Yoga hören wir oft von den ambrosischen Stunden. Damit werden die Morgenstunden vor dem Sonnenaufgang zwischen 3.00 und 7.00 Uhr bezeichnet. Je nach Längen- und Breitengrad steht die Sonne in einen 60°-Winkel zur Erde. Es finden sich auch Synonyme zu „ambrosisch“ wie himmlisch, köstlich oder göttlich.

Yoga Beginner Buch

Was ist so besonders an den ambrosischen Stunden?

Indem die Sonne noch nicht auf die Erde strahlt, sondern an ihr vorbei, soll eine besondere Schwingung entstehen. Aus diesem Grund wird diese Zeit in vielen Religionen für die Reinigung des Geistes, für die Stille oder das Gebet empfohlen.

Nicht nur am Morgen sondern auch nach dem Sonnenuntergang am Abend gibt es die ambrosischen Stunden. Für die Meditations- bzw. Yoga-Praxis am frühen Morgen gibt es die Bezeichnung Sadhana.

Die ambrosischen Stunden haben eine besondere Empfehlung für die spirituelle Praxis. Wer seinen Alltag nicht nach der Sonne ausrichten kann, dem wird dennoch Yoga am Morgen empfohlen.

Yoga am Morgen schon ausprobiert?

Yoga am Morgen ist für viele etwas, was während eines Workshops oder vielleicht in der Fastenzeit praktiziert wird. Denn im Alltag zählt morgens oft jede Minute, die wir noch im warmen Bett verbringen können. Dabei hat Yoga am Morgen etwas für sich. Es muss ja nicht gleich eine Stunde eher Aufstehen sein, aber eine kurze Einstimmung für den Tag.

Warum ist die Yoga-Praxis am Morgen empfehlenswert?

Wer es schon einmal ausprobiert hat, der kann es bestätigen. Es hat etwas für sich, wenn wir als erster aufstehen und diese Zeit des Tages noch für uns haben. Wir werden langsam wach, vielleicht durch den Sonnengruss oder ein paar Aufwärmübungen und kommen so in unserem Körper an. Eine kleine Übungsreihe und eine Meditation ergibt einen wunderschönen Einstieg in den Tag.

Ändere deine Affirmationen?

Wer ja möchte, aber glaubt, dann zu wenig Schlaf abzubekommen oder das die Muskeln noch nicht warm genug sind und viele andere Gründe sollte seine Affirmationen ändern, die er damit verbunden hat, dass Yoga am Morgen nichts für ihn ist.

„Es ist ein Erlebnis morgens früh aufzustehen.“ oder „Ich geniesse den frühen Morgen.“ Diese Affirmationen können helfen, aus dem Bett zu kommen und das eigene Unterbewusstsein umzuprogrammieren.

Hilfreich ist es, mit einer Viertelstunde zu beginnen. Das zu erreichen ist schon ein gutes Gefühl für den Tag und motiviert, denn wir haben es ja schon einmal geschafft. Nochmal geht auf alle Fälle.