Yoga für Biker?

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Brauchen Sportler Yoga? Brauchen Velofahrer die Meditation? Unser Körper ist gemacht für die Bewegung. Doch zu oft bewegen wir uns zu wenig oder zu einseitig. Selbst Sportler, denen es an sportlicher Aktivität nicht mangelt, setzen auf Yoga.

Mit der indischen Philosophie haben wir eine ausgleichende Ergänzung zu sportspezifischen Trainingseinheiten, was auch für Biker gilt.

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Warum wird Yoga bei Bikern eingesetzt?

Durch Yoga können beim Velofahren Verletzungen vorgebeugt werden. Dies resultiert daraus, dass Yoga Körper und Geist ganzheitlich stärkt, auch die Konzentration und Achtsamkeit. Zugleich kann auch der Komfort auf dem Velo und die Ausdauer gesteigert und so länger gefahren werden.

Wie kann Yoga Radfahrer entlasten?

In den Asanans, den Körperhaltungen im Yoga, gibt es eine Reihe von Übungen, die sich besonders für Biker eignen.

Das Dreieck – Trikonasana – mit seiner seitlichen Dehnung, ist nach einer langen Tour ein idealer Ausgleich zur gebeugten Haltung am Velo.

Mit der sitzenden Vorbeuge – Paschimottanasana – wird der Druck vom unteren Rücken genommen. Nach dieser Übung sitzen Biker bequemer im Sattel.

Auch der Unterarmstand, eine Variante der Ardha Pincha Mayurasna, gehört zu den Yoga-Haltungen. Damit kann die Bauchmuskulatur, der „Core“ gestärkt werden.

Die doppelte Taube – Agnistambhasana – ist eine der besten Yoga-Posen für Velofahrer, zur Unterstützung der Gesässmuskel und zur Vermeidung des Piriformis-Syndroms.

So kann mit der stehenden Vorwärtsbeuge, einer Variante der Uttanansana, die Wirbelsäule entlastet und Verspannungen im oberen Rückenbereich gelöst werden. Zudem werden die Kniesehnen gedehnt.

Damit sind nur ein paar Körperübungen aus dem Yoga genannt, die sich besonders für Biker eignen. Generell ist eine Yoga-Sequenz sinnvoll, damit der Körper ganzheitlich bewegt wird. Die Atemübungen und eine Meditation bereichern Übungseinheiten, indem sie den Geist beruhigen und zu mehr Ausgeglichenheit führen.