Meditation von gestern bis jetzt!

jnanayoga

Warum ist Meditieren so unspektakulär und doch so wertvoll? War Meditation schon immer?

Die Meditation ist keine Erfindung von Priestern oder Gurus. Der Ursprung der Meditation wird auch als bewusster Lebensstil bezeichnet. Es mag lustig klingen, wenn wir an die Frühzeit denken, in der Stress und Hektik doch noch nicht existierten.

Was heute oft Stress und Hektik ist, waren einst vielleicht Sorgen oder Ängste. In jeden Fall war es etwas, was Menschen auch von einem meditativen Zustand abgehalten hat. Andererseits waren für die frühzeitlichen Jäger die Jagd durchaus eine achtsame und bewusste Handlung,, ebenso wie säen und ernten.

In der Geschichte haben wir von Feldherren gehört, die vor der Schlacht in sich gegangen sind, sich gesammelt haben um Entscheidungen zu treffen. Manchmal reicht es ja schon, eine Nacht darüber zu schlafen. Dann haben wir nicht nur einen klaren Kopf sondern auch eine Antwort auf gestellte Fragen.

Zentrierung und Ausrichtung

In naturverbundenen Kulturen und auch in Klöstern wurde dieses Wissen bewahrt, dass wir durch die Praxis der Meditation gestärkt hervorgehen. Wir sind dadurch weniger manipulierbar, sind klarer in unseren Entscheidungen und sind selbstbewusster.

Erleuchtung und Rosenkranz

Im Lauf der Geschichte hat es dazu die verschiedensten Auswüchse gegeben. Junge Menschen sind nach Südamerika oder nach Asien gegangen um dort Erleuchtung zu finden oder die Kunst der Zentrierung zu erlernen.

Selbsternannte Gurus und sektenartige Gruppierungen haben diese Sehnsucht missbraucht. In den Kirchen sind oft Werte wie das Rosenkranzbeten, dass wie eine Gebetsmühle zu einem meditativen Zustand verhelfen kann, in Vergessenheit geraten.

Durch Industrialisierung und Kriege haben viele Menschen den Bezug zur Natur verloren und Zufriedenheit und Glück in materiellen Wohlstand gesucht.
Mit dem Aufkommen der Esoterik wurde die Meditation als Mumpitz abgetan.

Die Kraft der Meditation

Meditation, die Reise nach innen, im Sein zu verweilen, gibt uns Kraft und Ausstrahlung. Wenn wir an Persönlichkeiten denken wie Gandhi, dann hat ihnen die Kraft, die sie durch das Zentrieren erhielten, geholfen, ihren Weg zu gehen und ihre Ziele zu verfolgen.
Es macht uns ebenso bewusster bei der täglichen Routine, im Stress des Alltags, wenn wir uns als die ruhige Nabe im hektischen Getriebe spüren.