Zu alt für Yoga?

Sind wir so jung wie wir uns fühlen? Gibt es eine Altersbegrenzung für Yoga? Was sollten Späteinsteiger beim Yoga beachten?

Wenn wir an die grauhaarigen Yogis mit ihrem Lotussitz denken, dann dürfte eine Altersbegrenzung nur verwundern. Und so ist es. Zum Yoga ist jeder willkommen und auch für das Alter gibt es keine Einschränkung.

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Yoga für Späteinsteiger?

Allerdings gibt es ein paar Hinweise, die ältere Menschen, die mit Yoga beginnen wollen, beherzigen sollten. Konkret geht es um die Asanas, die Körper- und Atemübungen. Es ist wichtig darauf zu achten, was der Körper leisten kann. Es ist nicht wichtig, wie oft wir eine Übung machen, sondern wie wir sie machen.

Sind die Grundübungen des Yoga für alle geeignet?

Die einfachen Yoga-Grundübungen sind für alle Yoga-Praktikanten geeignet, die sich bewegen können. Durch das Yoga können sich gerade Altersbeschwerden und die Beweglichkeit verbessern. So können die Asanas bezüglich Beschwerden von älteren Menschen, gerade bei allgemeiner Steifheit, bei Hormonschwankungen, Osteoporose oder Arterienverkalkung helfen.

Bestätigt wird dies durch eine amerikanische Studie bei der alle Teilnehmer über 60 Jahre alt waren und einen typischen Rundrücken besassen, der die Beweglichkeit stark einschränkte. Nach 12 Wochen regelmässigem Yoga verringerte sich der Rundrücken und somit die Beweglichkeit und das Balancegefühl. Damit haben die Asanas viele positive Wirkungen.

Yoga für Senioren

Da sich immer mehr ältere Menschen und Senioren für Yoga interessieren gibt es mittlerweile Empfehlungen für Yoga für Senioren. Dazu gehört auch Sukshma Yoga. Dabei handelt es sich um eine sanfte Yoga-Variante, die unabhängig oder als Teil eines Yogaprogramms absolviert werden kann.

Der Unterschied: Yoga für junge und ältere Menschen

Der Unterschied der Yogaübungen liegt im Grunde nur darin, das ein jüngerer Mensch mehr Kraftanstrengung in eine Asanas hineinlegt, sie länger hält oder auch etwas flexibler ist in Bezug auf die Dehnungen. Manche Übungen sind zudem für durchtrainierte und Personen geeigneter.

Meditationen und Atemübungen für ältere Menschen?

Zusammen mit der Meditation und den Atemübungen können die Körperübungen als Vorbeugung für Beschwerden praktiziert werden. Dazu gehört auch die Stärkung des Immunsystems.

Zuletzt helfen sie uns allen, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, gänzlich unabhängig vom Alter.