Yoga – nur Mut!!!

Was ist Dein Ist-Zustand auf der Matte? Was ist die vollendete Asana? Was heisst aufrechtes Sitzen?

Plötzlich ist es soweit. Die erste Yogastunde beginnt mit dem Aufwärmübungen. Bis dahin ist meist noch alles in Ordnung. Doch dann kann es sein, dass wir unerwartet an unsere Grenzen kommen.

Aufrechtes Sitzen?

Nur aufrecht sitzen? Aber wann tun wir es und ist ein Schneidersitz im Grunde genommen nicht ein Klacks? Es ist ein Erlebnis, die Yoga-Haltungen zu beginnen. Denn hier treffen unsere Erwartungen mit den Asanas zusammen. Hier bemerken wir, dass Gleichgewicht halten, eine gute Balance bedeutet und dass es zu einem entspannten und geraden Sitzen eine kräftige Rückenmuskulatur zur Unterstützung der Wirbelsäule braucht.

Ist-Zustand im Yoga

Wir treffen auf unserem aktuellen Ist-Zustand und selbst jene, die sich für durchtrainiert halten, sind oft erstaunt, dass ihnen manche Übungen nicht gelingen. Das liegt daran, dass je nach sportlicher Aktivität oft nur einseitig trainiert wird. Im Yoga geht es um den ganzen Körper, um Körper und Geist. Wenn uns eine Übung nicht gelingt, dann hat das oft auch mit unserer Angst und Vorsicht zu tun.

Vorsicht und Herausforderung im Yoga

Tatsächlich kommt in vielen Yoga-Studios die Vorsicht vor der Herausforderung und das ist auch gut so. Niemand soll sich verletzen. Yoga bedeutet aber auch Wachstum, sei es den Körper zu fordern, wie auch in der Meditation. Yoga bedeutet aber keinesfalls Leiden und Schmerzen. Es bedeutet, dass wir unsere Grenzen kennenlernen.

Bei den Yoga-Haltungen bedeutet es seinen Körper zu fühlen, die Dehnung, Kräftigung und Haltung. Von der vollendeten Asanas sind wir aber vielleicht noch Meilen entfernt. Und die lässt sich nicht erzwingen.

Regelmässiges Üben

Aber durch regelmässiges Üben können wir uns ihr Stück für Stück nähern. Es ist die Mischung zwischen Vorsicht, auch zu viel Schmerz, der uns zeigt, das geht nicht, aber auch der Herausforderung, aus unserer Komfortzone herauszukommen.

Das Geschenk ist die vollendete Asana, deren Wirkungen wir dann im vollen Masse schöpfen können.