Yoga mit Risiko?

Yogi Yogini

Wie artistisch ist Yoga? Wie gefährlich ist Yoga für Dich?

Es gibt manche Asanas, wie die Yoga-Haltungen genannt werden, die regelrecht artistisch anmuten und das sind sie tatsächlich. Es bedeutet gleichzeitig, dass sie nicht jeder üben kann.

Yoga-Anfänger – Vorsicht vor Überforderung?

Yoga macht fit und flexibel. Das bewegt viele Menschen dazu, mit den Körperübungen der indischen Philosophie zu beginnen. Vor allem Fotos von Kopfstand und Co begeistern und viele wünschen sich, solche Yoga-Haltungen beherrschen zu können.

Doch bis dahin kann es ein langer Weg sein. Sportler, die Yoga als Ergänzung zu ihrer Sportart nutzen, haben den Vorteil einen trainierten Körper zu besitzen, wodurch manche Yoga-Haltungen leichter fallen. Es gibt auch Menschen, die von Grund auf gelenkiger sind und denen viele Yoga-Posen leicht fallen.

Doch all das darf darüber nicht hinwegtäuschen, dass manche Haltungen das Risiko bergen, sich schwer zu verletzen. Beim Kopfstand kann es ein Ungleichgewicht sein und beim Rad, der tiefen Rückenbeugung, kann der Nacken zu stark belastet werden.

Sind gesundheitliche Einschränkungen bei manchen Yoga-Haltungen zu berücksichtigen?

Ein Risiko bergen gesundheitliche Einschränkungen. So sollen Menschen mit Augenleiden oder Knochenproblemen bestimmte Übungen nicht praktizieren. Es gibt stets andere Yoga-Haltungen, durch die der gewünschte gesundheitliche Effekt, ohne Risiko erreicht wird. Nur wirken diese Yoga-Posen meist nicht so attraktiv.

Welche Risiken hat Yoga?

Verantwortungsvolles Yoga für den eigenen Körper und das eigene Befinden birgt kein Risiko. Es geht, ähnlich wie bei Sportarten darum, sich selbst nicht zu überfordern. Bestimmte Yoga-Haltungen bedürfen einer längeren Vorbereitung. Es geht um Körpergefühl und Balance, was oft in einer grossen Gruppe nicht geübt werden kann.

Wer also über artistische Yoga-Haltungen schwärmt, wer sie gerne lernen und halten möchte, der sollte sich an einen erfahrenen Yoga-Lehrer wenden, der ganz individuell Übungen lehrt, die für eine Gruppe nicht praktikabel sind oder die auch nicht das Ziel einer solchen sind.