Yoga für Kinder?

Kann Yoga für Kinder gefährlich werden?

Kann Yoga auch Kinder begeistern? Was unterscheidet Yoga für Erwachsene und Yoga für Kinder?

Yoga für Kinder hat viel mit Hatha-Yoga zu tun. Es hat viel mit der kindlichen Wahrnehmung zu tun, denn es hat sich aus der Beobachtung der Natur entwickelt. Aus diesem Grund haben viele Körperübungen auch diese phantasievollen Namen wie der Baum, das Krokodil, die Kobra oder Schildkröte.

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Kindern brauchen Yoga-Lehrer auch meist nicht zu erklären, wie ein Löwe geübt wird, denn hier hilft die kindliche Phantasie. Kinder-Yogastunden sind aus diesen Grund auch meist sehr viel bewegter, spielerischer, lustiger und lauter.

Übungen werden nicht vorgeschrieben, wie sie gehalten werden. Im Kinder-Yoga gibt es viele Arten von „Bäumen“ oder „Katzen“ und anderen Tieren. Wichtig ist die freie Bewegungsmöglichkeit der Kinder

Worin liegt noch der Unterschied zwischen Erwachsenen- und Kinder-Yoga?

Manches, wie die Asanas beispielsweise, geht im Kinder-Yoga schneller, denn die Körperübungen werden kürzer gehalten. Nicht weil die Kinder ungeduldiger sind, sondern weil die Wirkung durch das kleinere Herz-Kreislauf-System schneller eintritt. Im Gegenzug gibt es mehr Wiederholungen.

Die Entspannung fällt ebenfalls kürzer aus. Während ein Erwachsener acht bis zehn Minuten braucht, bis er sich entspannen kann und „runterkommt“, braucht ein Kind nur zwei bis drei Minuten.

Ist Yoga gut für Gross und Klein?

Studien zeigen, dass die Wirkungen von Yoga sowohl Erwachsenen wie auch Kindern gut tun. Durch die Körper-, Atem- und Entspannungsübungen werden Körper- und Sinneswahrnehmungen verbessert. Yoga gibt den Kindern eine innere und äussere Struktur

Wie auch bei Erwachsenen wird die Muskulatur gestärkt und gedehnt. Kinder werden kräftiger und flexibler. Die Konzentration wird durch die Achtsamkeits- und Meditationsübungen gefördert. Bestimmte Übungen eignen sich jedoch nicht für Kinder. So ist es wichtig, Kinder-Yoga nur mit ausgebildeten Yoga-Lehrern zu praktizieren.

Verspannungen und Stress können verarbeitet werden. Allerdings sollte auf Kontinuität geachtet werden. Eine einzige Yogastunde reicht nicht aus.

Wann können Kinder kein Yoga machen?

Sind Kinder in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung sollte der entsprechende Arzt oder Therapeut über den geplanten Yogakurs informiert werden, bzw. dem Yogalehrer sollte die Behandlung oder Therapie mitgeteilt werden.

Macht Yoga Kindern Spass?

Ruhe, Achtsamkeit, Konzentration und Atemübungen – wer hätte gedacht, dass das Kindern Spass macht. Tatsächlich ist dies eine Frage, wie die Yoga-Stunde gestaltet wird. Dann ist Yoga gleichbedeutend mit Spass.