Yoga bei Vollmond

Wie beeinflusst uns der Vollmond? Wie kann sich diese Phase auf unser Leben und auf unser Yoga auswirken?

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Was bedeutet die Vollmondphase?

Wenn Vollmond ist, dann ist die Wachstumsphase des Mondes erreicht. Der Mond befindet sich jetzt hinter der Erde und kann von der Sonne ganz angestrahlt werden. Diese volle, runde Mondscheibe hat Jahrhunderte oder Jahrtausende hindurch die Phantasie aber auch das Staunen und die Bewunderung der verschiedensten Kulturen angeregt.

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Denn gerade bei Vollmond sind die grossen Momente von Gefühl und Zeit für Wünsche. Diese Sensibilität zeigt sich bei Mensch und Tier. Damit ist der Vollmond eine besondere Zeit für die Meditation um besondere Erkenntnisse zu erfahren.

Der Einfluss des Mondes ist bei Vollmond am stärksten. Es zeigt sich bi den Ozeanen, die sich vom Ufer zurückziehen. Wie der Mond auf das Wasser der Meere wirkt, so beeinflusst er auch das Wasser, das sich in den menschlichen Körperzellen befindet.

Wie beeinflusst der Vollmond uns?

So entstehen während der Vollmondphase Wasseransammlungen im Körper sehr viel leichter als während anderer Phasen. Dadurch soll beispielsweise auch die Blutungsneigung unseres Körpers verstärkt sein.

Diese Ansammeln ist vorteilhaft da Nahrung gut verwertet wird, was für schlanke Menschen gut, für Übergewichtige allerdings weniger vorteilhaft ist, das das Gewicht gehalten, wenn nicht sogar erhöht wird.

Wenn der Mond vollgefüllt ist, dann ist das wie das Ende oder die Vollendung der Reise. So können die letzten Mondphasen reflektiert und betrachtet werden. Welche Absicht gab es bei Neumond und hat sich ein Projekt auch vollendet?
Es sollte auch reflektiert werden, was geschaffen, was erreicht wurde.

Welches Yoga bei Vollmond?

Diese Mondphase ist eine gute Gelegenheit mit sich selbst präsent zu sein und diesen Moment zu geniessen.

Die Phase des Vollmondes kann in Bezug auf die Atmung mit dem Ende der Einatmung verglichen werden. Dann ist die Kraft des Prana am höchsten. Die Energie strebt nach oben und dehnt sich aus. Wir sind aktiv, sehr sensibel. Da wir weniger geerdet sind, können wir aber auch sehr kopflastig werden. So kann uns die Meditation helfen, das Gedankenkarussel zu stoppen, Gedanken gehen zu lassen und wieder präsent zu sein, wie bereits erwähnt.

So sollten während der Vollmondphase beruhigende Elemente und Regenerationsphasen in den Terminplan integriert werden.

Wir sollten unserer Intuition folgen, seien es energetisierende Yoga-Haltungen oder Sequenzen, in denen wir in Ruhe unsere Energie fliessen lassen.

Bei Vollmond sollte sich eine besondere Zeit für das Herzchakra genommen werden. Yoga-Haltungen und -Sequenzen, die gerne praktiziert werden, können jetzt so oft wie gewollt wiederholt werden.

Es ist auch eine Zeit um sich, neben dem Yoga mit Freunden zu treffen und sich zu belohnen, schliesslich waren die Tage davor ggf. anstrengender, wenn es um die Umsetzung eines Anliegens ging .

Yoga und die Mondkreisläufe

Die Ashtanga-Yoga-Tradition empfiehlt, diesen natürlichen Mondzyklus zu ehren, indem man an den Tagen des Voll- und Neumonds auf die Praxis verzichtet.

Wenn wir uns mit unseren natürlichen Zyklen im Universum in Einklang bringen, ehren wir die Rhythmen der Natur, um in grösserer Harmonie mit ihr zu leben.

Wenn der Mond zu- oder abnimmt, wird der Geist beeinflusst. Wir können diesen Einfluss vielleicht nicht in der Erde sehen, weil sie fest ist, aber man kann ihn im Ozean sehen, der flüssig ist.

Der Mond beeinflusst die ganze Erde, aber sein Einfluss ist sichtbar, wenn man die Gezeiten des Ozeans beobachtet. Die Sonne beeinflusst den Mond, und der Mond beeinflusst die Erde.

Wenn der Einfluss automatisch erfolgt, sind wir Instrumente in den Händen von Mutter Natur. Wir können unbewusst von Ort zu Ort, von Augenblick zu Augenblick geschleppt werden, oder wir können bewusst gehen.