Wie hoch ist die Verletzungsgefahr bei Yoga?

Kann ich mich beim Yoga verletzen? Warum gehören Pausen, Tempo und Einfühlungsvermögen zum Yoga? Was heisst Grenzen setzen beim Yoga?

Der Strom ist gross, der aktuell in die Fitness-Center und Yoga-Studios strömt. Hier finden sich Profisportler, Schwangere, Kinder mit Eltern und alle Generationen bis hin zum rüstigen Rentner, all jenen, die ihre Gesundheit erhalten oder wieder gewinnen wollen.

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Yoga – keine Hexerei?

Wenn wir die gestylten Fotos im Internet sehen, dann wächst schnell der Wunsch dies zu erreichen, ebenso geschmeidig und beweglich zu werden. Das lässt viele vergessen, dass wir aus unserer Haut oder besser, unserem Körper nicht herausschlüpfen können.

Yoga ist kein Zaubermittel. Wenn wir mit Yoga beginnen, dann gehört es dazu, seine schwachen Seiten zu akzeptieren, seinen Körper kennen zu lernen und sich ganz auf sich einzulassen, durch die Asanas, Atemtechniken und die Meditation.

Yoga ist damit eine einzigartige Erfahrung.

Yoga ohne Verletzungsrisiko?

Wenn wir unseren Körper kennen und respektieren, dann ist es möglich, das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Verletzungen können beim Yoga sicherlich nicht ausgeschlossen werden wie auch bei Sportarten oder ganz einfach im Alltag. Wir müssen unsere Grenzen akzeptieren.

In jeden Fall sollte der Yoga-Lehrer über gesundheitliche Einschränkungen informiert werden.

Wie wichtig ist es, beim Yoga auf seinen Körper zu hören?

Durch Yoga kann unser Körper gesünder werden. Aber das, ebenso wie Flexibilität und Geschmeidigkeit geschehen nicht von heute auf morgen.

Aufpassen bei den Yoga-Übungen?

Wenn wir also fitter werden wollen und uns für dynamische Übungsreihen entschlossen haben, dann sollten wir auf Herz und Kreislauf achten um uns nicht zu übernehmen und die Geschwindigkeit unserer Kondition anpassen.

Knie- oder Hüftprobleme usw. sollten bei den Asanas berücksichtigt werden. Wir sollten Gelenke schmerzfrei bewegen und vor allem nicht durch Yoga verursachen. Wer beispielsweise schwache Handgelenke hat, sollte bestimmte Stützübungen auslassen oder nur mit äusserster Vorsicht praktizieren.

Gleiches gilt für unsere Blutgefässe. So kann ein Schlaganfall durch Umkehrhaltungen provoziert werden.

Aufgrund von Rückenschmerzen suchen viele Menschen ein Yoga-Studio auf. Auch hier heisst es langsam zu beginnen, denn sonst können Vorwärtsbeugen den Ischiasnerv oder die Bandscheiben zu sehr belasten.

Bedeutet Yoga Tempo, Pausen und Einfühlungsvermögen?

Yoga fördert unsere körperliche und geistige Gesundheit, wenn wir uns auf uns selbst und unsere Möglichkeiten einlassen. Dazu gehört unseren Rhythmus wie auch unser eigenes Tempo zu finden, das durchaus veränderbar ist. Es gehören Pausen dazu, damit Veränderung stattfinden kann.

Dann ist es spannend zu erleben, welche Verwandlung wir selbst durch Yoga erfahren, ganz ohne Verletzungsgefahr.