Wie funktioniert meditieren?

Die Frage, wie funktioniert meditieren, wird viel gestellt. Kannst Du kaum eine Meditation durchhalten? Schläfst Du immer ein? Was sagt eine Studie über die Meditation dazu? Die Meditation wird oft als Entspannungstechnik angesehen. Tatsächlich hat sie eine beruhigende Wirkung. So wird sie Menschen mit Schlafproblemen empfohlen.

Entspannt uns die Meditation zu sehr?

Eine Studie, die im vergangenen Jahr von Wissenschaftlern der deutschen Bundeswehruniversität in München und Neubiberg durchgeführt wurde, zeigt die Zusammenhänge.

Yoga-Buch-Irma-Payne

Für die Studie wurde Yoga Nidra elf Minuten lang praktiziert.

Von den 430 Teilnehmern wurden bei 341 eine verbesserte Schlafqualität festgestellt, die beim Stressabbau unterstützte. Noch sechs Wochen nach Abschluss der Studie war der positive Effekt bei den Probanden spürbar.

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Eine andere brasilianische Studie über die Meditation aus dem Jahr 2020 unterstützt das Ergebnis. Hierzu wurde die Gehirnaktivität mit einem Elektroenzephalogramm gemessen. Die erfassten Daten zeigten, dass in einigen Fällen, die Aktivität des Gehirns während der Meditation, dem Schlaf in den Rem-Phasen 1 und 2 gleicht.

Hier treten vermehrt Theta- und sehr viel weniger Beta- und Gamma-Wellen auf. Die Theta-Wellen fördern eine entspannende Wirkung während die Beta- und Gama-Wellen die Konzentration fördern.

Schlafen wir zu wenig?

Viele Menschen schlafen zu wenig. Sie kommen nach einen anstrengenden Tag nach Hause, möchten meditieren und schlafen durch die entspannende Wirkung der Meditation ein.

Die entspannende Wirkung kontrollieren?

Indem Ort und Zeit verändert werden, kann dennoch meditiert werden. Der entspannende Effekt setzt ein, ohne dass der Meditierende einschläft.

So sollte beispielsweise nicht im Schlafzimmer oder im Bett meditiert werden. Denn dieser Platz wird vom Gehirn mit Entspannung und Schlaf verbunden.

Auch im Liegen zu meditieren, fördert den Schlaf und kann eine Herausforderung sein.

Eine andere Möglichkeit ist es morgens oder in einer bewussten Pause während des Tages zu meditieren. Dies sollte allerdings nicht nach einem Essen sein, denn dann benötigt der Körper Energie für die Verdauung.

Wie funktioniert meditieren?

Die entspannende Wirkung der Meditation hat seinen Sinn. Es ist der Zugang zu unserem Geist. Indem wir uns still hinsetzen oder achtsam gehen oder uns auf andere Weise bewegen, erhalten wir bewusst einen Zugang zu unserem Geist.

Zuerst einmal ist es eher störend, weil wir oft mit Gedanken überschüttet werden und nicht in die gewünschte Stille finden.
Meditation bedeutet auch, diese Gedanken wahrzunehmen und sie ziehen zu lassen. Dies gelingt nicht sofort bei der ersten oder zweiten Meditation. Meditation ist auch ein Training.

Das Gute ist, dass jeder Versuch zählt unser Gedankenrad zu verlangsamen bis wir in die Stille vordringen, wie in die Nabe eines Rades.

Schläftst Du regelmässig bei der Meditation ein?

Wer also ständig bei der Meditation einschläft, sollte sich hinterfragen, ob er ausreichend schläft, wann und wo er meditiert sowie, was er ändern kann.