Weihnachten – sei fröhlich!!!

Ist Freude eine menschliche Natur? O du Fröhliche? Wie entdecke ich meine Freude? Weihnachten wird auch als das Fest der Freude bezeichnet. Eine gute Gelegenheit, Freude wieder zu entdecken. Die gute Nachricht ist, dass Freude in uns allen steckt, denn sie gehört zur menschlichen Natur.

Das wussten u. a. schon die alten Weisen in China, wenn sie die Emotionen mit in die Behandlung der Krankheiten mit einbezogen. Im Yoga hat Freude eine ebenso wichtige Bedeutung.

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Wo steckt meine Freude?

Vielleicht liegt es daran, dass wir manchmal freudlos sind, weil wir ganz einfach an der falschen Stelle nach Zufriedenheit und Glück suchen. Wir erreichen ein Ziel, vielleicht den Job, den wir unbedingt haben wollten, bekommen die Wohnung, von der wir geträumt haben. Doch oft ist diese Freude nur vorübergehend und geht im Alltag wieder unter.

Steckt Freude in mir?

Freude steckt in uns allen und mit dem Yoga Weg können wir sie finden oder wieder finden. Sie ist nur verdeckt, so wie wenn wir viele Dinge davor gestellt haben. In Patanjalis Sutren finden wir drei Ratschläge, die uns helfen, unsere wahre Freude zu finden. Es diese Freude, die uns irgendwie eine Sicherheit gibt, auch wenn es uns gerade durch äusserliche Einflüsse nicht so gut geht Es ist auch diese Freude, die dich plötzlich lächeln lässt und du findest keinen sichtbaren Grund.

Mit den Yamas zur Freude?

Die Yamas gehören zur Grundlage der Yoga-Philosophie nach Patanjali. Es sind Hilfen auf dem Weg zu unserem Selbst und damit auch zu unserer wahren und inneren Freude. Dazu gehören Ahimsa – Gewaltlosigkeit, Satya – Wahrheit und Brahmacharya – Mässigung.

Ahimsa – gewaltlos auch zu dir selbst

Wenn im Yoga von Gewaltlosigkeit gesprochen wird, dann schliesst das auch den Umgang mit uns selbst ein. Zu oft stellen wir zu hohe Erwartungen an uns und glauben, sie erfüllen zu müssen. Vieleicht sollten wir uns einmal fragen, woher diese Erwartungen kommen und ob wir Erwartungen stellen müssen?

Satya – Wahrhaftigkeit

Wir sollen wahrhaftig sein. Wir sollen andere nicht belügen und wir sollen auch ehrlich zu uns sein. Wir sollen authentisch leben, keine Angst haben zu zeigen, wer oder wie wir sind.

Brahmacharya – Mässigung

Mässigung bedeutet keineswegs als Asket zu leben. Vielmehr sollten wir uns fragen, wieviel wir tatsächlich arbeiten, schlafen, sprechen, schweigen, essen oder trinken müssen? Was ist gut für unser Leben. Wann ist es gut und wann ist es zuviel?

Wenn wir liebevoll und achtsam mit uns umgehen, wahrhaftig leben, so wie wir sind und mit dem was uns gut tut und was wir brauchen, sind wir auf dem besten Weg, nicht nur uns selbst zu entdecken, sondern diese innere Freude, die vieles verzaubert, wenn sie von Herzen kommt.