Was ist Shavasana?

Was ist Shavasana? Was ist die Tiefenentspannung? Gibt es alternative Entspannungsübungen im Yoga?

Zum Yoga gehört die Entspannung. Heute bedeutet es oft, sich vom hektischen Alltag zu erholen. Dazu gehört es den Körper auszuruhen oder durch Übungen „Verspannungen“ zu lösen und die Gedankenkreisel zu stoppen.

Wenn von Entspannung oder Tiefenentspannung die Rede ist, dann wird oft Shavasana genannt, eine Übung, die uns entspannt, nicht nur den Körper sondern auch den Geist.

Tiefenentspannung – es geht nach innen

Der Begriff „Shavasana“ aus dem Sanskrit bedeutet so viel wie „Totenstellung“ und wird oft als Tiefenentspannung bezeichnet. Sie gilt als eine der schwierigsten Übungen, obwohl wir doch „nur“ daliegen.

Dazu wird sich auf den Rücken gelegt, Arme und Beine gestreckt, Die Beine fallen nach aussen und die Handinnenflächen richten sich nach oben. Wer Schmerzen hat, kann dort ein Kissen unterlegen, wie unter die Knie oder den Nacken. Wir sollen nichts ertragen, wir sollen entspannen.

So gelingt Entspannung

Oft wird eine Decke verwendet, da sich der Blutdruck senkt und viele Übende dadurch zu frieren beginnen. Es heisst auch, dass die Decke verhindert, dass aktive Energien aus dem Körper entweichen. Es ist wichtig, sich behaglich zu fühlen, denn dann gelingt die Entspannung besser.

Dann wandern wir durch unseren Körper. Während der Yoga-Stunde führt uns der Yoga-Lehrer. Oft spüren wir die Entspannung, wie wenn wir weich in die Yoga-Matte, sprich den Boden gebettet werden und die Gedanken zur Ruhe kommen.

Wann ist Zeit für die Tiefenentspannung?

Yoga-Lehrer beginnen oft mit der Tiefenentspannung, damit die Übenden den Stress des Alltags hinter sich lassen können. Zu Beginn einer Stunde wird nur kurz der Geist entspannt, nicht der Körper, denn mit ihm soll noch geübt werden.

Am Ende einer Yoga-Stunde dient sie auch, um die Erfahrungen der Körperübungen besser aufzunehmen.

Wirkungen der Shavasana

Andere Wirkungen sind, dass Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet werden. Die Aura soll sich dadurch ausdehnen, der Blutkreislauf reguliert sich, Ruhe und Ausgeglichenheit treten ein. Nadis und Chakras werden harmonisiert.

Die Tiefenentspannung ist ein Zustand bewusster Entspannung, auch wenn es passieren kann, dass man dabei einschläft. Die Schwierigkeit ist es, die Gedanken zu beruhigen. Die Übung ist eine schwierige Übung, auch wenn sie von der Körperhaltung nicht so wirkt.