Was ist Meditation?

Welche Rolle spielt unser Verstand in Bezug auf die Meditation? Hast Du es schon einmal ausprobiert? Was ist Meditation und was ist sie nicht?

Meditieren ist eine Erfahrung. Der Grund dafür, dass viele Menschen glauben nicht Meditieren zu können, sind die Erwartungen, die sie zuvor haben.

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Sind Nichtstun und Meditieren zwei verschiedene Sachen?

Einmal darf die Meditation nicht mit Nichtstun verwechselt werden, denn Meditieren ist ein aktiver Zustand. Wir wollen hin zu unserem Seins-Zustand. Wenn wir uns hinsetzen, still werden und meditieren, dann befinden wir uns noch in unserem Umfeld und in uns. Wir nehmen vielleicht den Strassenlärm wahr, wir spüren ein Jucken am Auge, uns fällt ein Gedanke ein oder eine Sorge kommt auf.

Aber wir lassen es Kommen und Gehen, denn wenn wir meditieren, möchten wir einen Schritt weiter gehen.

Was ist die Rolle unseres Verstandes beim Meditieren?

Mit unserem Verstand denken und bewerten wir. Er lenkt unsere Gedanken und Gefühle. Aber wir sind mehr wie unser Verstand, mehr wie unser Körper, mehr wie unsere Gedanken oder unsere Gefühle.

Ich bin

Das Ziel ist es, in diesen Seins-Zustand zu kommen. Aber er ist bereits da, nur verdeckt. Meditation bedeutet, unserem Bewusstsein wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Was ist Meditieren?

Meditieren ist eine Erfahrung, die für jeden anders ist. Wir können uns dabei entspannen und gelassener werden. Aber Meditieren gibt viel mehr und dennoch hat sie kein Ziel, denn es ist schon alles da.

Meditation ist seinem Innersten, seinem Seins-Zustand Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist wichtig, Meditieren auszuprobieren. Nur dann können wir mit unserem Verstand eine Ahnung davon bekommen.