Was bedeutet es, sich zu erden?

Bedeutet es standhaft zu sein, wenn es stürmisch wird? Wie kannst Du dich erden? Was bedeutet es für den Alltag?

Hast Du auch schon davon gehört, dich zu erden?

Vielleicht wünschen wir es uns manchmal, etwas fester auf dem Erdboden zu stehen. Es sind Momente oder Zeiten, in denen wir von vielen Ereignissen und Veränderungen geschüttelt werden oder uns etwas regelrecht den Boden unter den Füssen wegzieht.

Es kann auch sein, dass wir so sehr im Planen oder in Gedanken sind, dass wir unser Gleichgewicht verlieren und uns von der Realität entfernen.

Sich erden – Halt finden?

Die Bäume machen es uns vor. Sie sind gut geerdet und finden so einen sicheren Halt, auch wenn es stürmisch wird.

Wir haben zwar keine physischen Wurzeln. Aber wir sind dennoch mit unserer Mutter Erde verbunden. Für die Naturvölker war und ist es heute noch ein wichtiger Teil ihrer Philosophie oder Lebensweise, sich zu erden.

Es bedeutet Kraft zu gewinnen für das Hier und Jetzt, damit wir die Herausforderungen unseres Alltags annehmen und schwere Zeiten meistern können.

Im Laufe der Zeit können wir diese Stärke verlieren, wenn wir uns verausgaben und nicht auf uns achten. Auch wenn wir zu sehr geistig arbeiten, können wir den Boden verlieren. Zeit, sich zu erden.

Was bedeutet Erdung?

Wenn wir uns wieder erden wollen, dann sollten wir in die Natur gehen. Bei einem Spaziergang, nicht den Asphalt sondern den Waldboden spüren, still werden und tief einatmen. Im Wald können wir am besten verstehen, was „Erdung“ bedeutet.

Es ist dieser Halt, der uns aber auch nicht fesselt und bis in unseren Kopf spürbar ist, uns Struktur gibt und so auch unsere Gedanken ordnet.

Es ist diese belebende Kraft, die wir spüren und gleichzeitig auch wissen, was uns gefehlt hat.

Wie kann ich mich erden?

Barfusslaufen ist eine gute Möglichkeit, sich zu erden, ohne Schuhe den Kontakt zur Erde herzustellen.

Bewegung in der freien Natur, hilft sich wieder zu erden. Andere Möglichkeiten sind Wurzelgemüse zu essen oder etwas Handwerkliches tun und beispielsweise mit Holz zu arbeiten.

Zuletzt gibt es Übungen und Meditationen um sich zu erden, wie u. a. das Wurzelchakra zu stärken. Auch zu malen, ist eine Form, sich zu erden. Indem wir eine Wurzel malen, die uns wieder mit der Natur, mit Mutter Erde verbindet.