Praktizierst du die gefährlichsten Yoga-Haltungen?

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Diese Yoga-Haltungen sehen phantastisch aus. Aber eignen sie sich auch für dich?

Vielleicht bist du genau wegen diesen Fotos im Internet zum Yoga gekommen. Phantastische Yoga-Posen, die noch dazu fitter und gesünder machen. Wer will das nicht? Doch es eignen sich nicht alle Yoga-Haltungen für alle Yogis und Yoginis.

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Wir haben drei Yoga-Haltungen herausgepickt, die toll aussehen, einen hohen Gesundheitswert haben, aber auch sehr gefährlich sein können, für Anfänger, wenn der Körper nicht genug aufgewärmt oder generell dafür nicht geeignet ist.

Wie gefährlich ist der Handstand?

Auch wenn du den Kopfstand oder den Handstand in der Schule noch beherrscht hast, solltest du erst sicher gehen, ob du noch fit genug dafür bist und vor allem die so wichtige Körperbalance noch dafür hast.

Menschen mit Rücken-, Nacken- oder Schulterverletzungen, bzw. -problemen sollten die Finger davon lassen. Das gilt auch für Menschen mit Ohrenentzündungen, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, einen niedrigen oder hohen Blutdruck, Augenleiden, Sodbrennen oder Osteoporose, Herzerkrankungen oder Schlaganfall-Patienten sollten andere Yoga-Haltungen mit denselben Wirkungen wählen.

Warum kann der Schulterstand mit Pflughaltung risikoreich sein?

Diese Übungen bergen ein hohes Risiko für Nackenverletzungen. Auch hier gibt es eine Reihe von Personen mit gesundheitlichen Beschwerden wie Ohren- und Augenleiden, Herz- oder Knochenproblemen, für die diese Asanas ein Tabu sind.

Für wen ist die Radhaltung gefährlich?

Die Wheel Pose kann äusserst schmerzhaft sein. Das gilt für Menschen mit Rücken- oder Knochenproblemen. Auch wenn der Körper nicht ausreichend aufgewärmt ist, kann es zu Verletzungen kommen. Gefährlich ist auch, dass sich viele Praktizierende auf dem Kopf ausruhen, während sie die Asana halten.

Das führt zu einem starken Druck auf den Nacken. Und der Nacken ist ein sehr sensibler Bereich mit dem entsprechend umgegangen werden muss. Es geht nicht nur um Schmerzen beim Üben sondern auch darum, langfristige zu vermeiden, die beim falschen Üben verursacht werden können.

Wem dennoch diese Übungen reizen, der sollte sich an seine Yoga-Lehrerin wenden. Diese Übungen können besser einzeln und nicht in der Gruppe geübt werden. Unter Anleitung und ggf. mit Hilfsmitteln werden diese Asanas risikofrei, wenn keine gesundheitlichen Gründe vorliegen, eine alternative Übung zu wählen.