Negative Gedankenmuster mit Meditation und Achtsamkeit stoppen?

Warum solltest du deine negativen Gedankenmuster stoppen? Kann ich mit Meditation und Achtsamkeit negative Gedanken stoppen? Wir sind Gewohnheitstiere, besonders wenn es um unsere Gedanken geht. Wusstest du, dass Untersuchungen gezeigt haben, dass 95 % unserer Gedanken sich wiederholen?

Noch alarmierender ist es, dass diese Gedanken zu fast 80 % eher negativer Natur sind. Sie beruhen auf dem Überlebensinstinkt, der uns zwingt, uns ständig über die Schulter zu schauen und uns unserer persönlichen Sicherheit bewusst zu sein.

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Kein Risiko eingehen?

Wir sollen kein Risiko eingehen. Damit wir das tun, werden wir von einer inneren Stimme kurz gehalten, mit negativen Gedanken wie „Das kannst du nicht.“ oder „Dafür bist du nicht geeignet oder gut genug.“. Der innere Kritiker hält dich davon ab, dein wahres Potential zu erreichen und ist damit dein schlimmster Feind.

Oft werden wir davon beeinflusst und tun etwas völlig anderes, was wir nicht tun sollten. Wir verzichten auf Yoga oder das Fitnessstudio. Wir leben ein sicheres Leben ohne Risiko, damit wir uns keine Sorgen um die Zukunft machen müssen.

Wenn wir jedoch über dieses erlernte Verhalten hinausblicken, lernen wir, dass Gedanken nichts anderes als elektrische Muster sind, die über neuronale Bahnen in unser Gehirn schiessen. Zeit, sie abzuschiessen, aber wie?

Negative Gedanken bei den Wurzeln packen?

Es erfordert weniger Arbeit für das Gehirn, immer wieder dieselben Gedanken zu denken, als neue Gedanken zu entwickeln. Den Tag über denken wir oft unbewusst, wir schalten auf Autopilot und spulen die negativen Gedanken wie immer ab.

Die Gedanken gewinnen ihre Kraft aus der Reaktion unseres Körpers auf diese Gedanken. Er reagiert mit der Sekretion von Hormonen, die unser Nervensystem beeinflussen können. Wenn wir beispielsweise glauben, dass jemand uns bedroht oder versucht, unseren Job zu stehlen, scheidet der Körper Cortisol aus, um sich auf einen Kampf (oder eine Flucht) vorzubereiten.

Auf der anderen Seite, wenn wir uns entspannen und stolz auf eine Leistung sind, wird der Körper Oxytocin und Serotonin als Belohnungssystem freisetzen, wodurch wir uns gut und glücklich fühlen.

Je positiver unsere Gedanken sind, desto mehr Oxytocin und Serotonin werden in unserem Körper freigesetzt, wodurch eine positive Rückkopplungsschleife entsteht, die geistig und körperlich von Vorteil ist. Aber das ist leichter gesagt als getan. Das Brechen dieses Autopiloten erfordert Engagement, Entschlossenheit und Bewusstsein. Wie kann ich dies erreichen?

Achtsamkeit und Meditation?

Jeden Tag erfährt unser Körper bis zu 70.000 verschiedene Gedanken, die unser Gehirn überqueren. Diese Gedanken sind positiv, negativ, verletzend und fürsorglich, und keiner von uns ist gegen diese Art von Fluktuation immun.

Wir können uns von diesen Gedanken entfernen, einen Schritt zurücktreten und in der Gegenwart leben.

Achtsamkeitspraktiken wie Meditation und Yoga werden seit Tausenden von Jahren von Kulturen angewendet, um Menschen die Kontrolle über diese unfreiwilligen Gedanken zu geben. Das Üben von Meditation gibt uns Werkzeuge.

Meditation als Gegenmittel zu negativen Gedanken?

Die Meditation gibt uns die Fähigkeit, uns vom Unterbewusstsein zu lösen. Achtsamkeit lehrt uns etwas über die Quelle und Gegenwart dieser Gedanken, woher sie kommen und wohin sie gehen.

Mit diesem Bewusstsein können wir uns im Wesentlichen bereits ihren negativen Einfluss entziehen, sie stoppen und friedlich zusehen, wie sie vorbeischweben, während wir uns auf positive Absichten konzentrieren.

Meditation gibt uns die Fähigkeit, präsent zu sein. Wenn wir uns in unseren Köpfen verlieren, konzentrieren wir uns entweder auf negative Gedanken, auf Handlungen der Vergangenheit oder auf erwartete Angst in der Zukunft.

Achtsamkeit hilft uns, zu dem Moment zurückzukehren, in dem wir uns tatsächlich befinden, und zu erkennen, dass Depressionen und Angstzustände behandelt werden können.

Meditation gibt uns die Fähigkeit, selbst unseren inneren Frieden zu finden: In uns allen steckt eine ruhige, friedliche und positive Einstellung. Wenn wir die Schichten von Angst, Wut, Schmerz und anderen Gefühlen abschälen, entdecken wir das Positive und Friedliche. Um nach dieser Stille zu suchen, brauchen wir die Meditation.

Wie sieht die Praxis aus, negative Gedankenmuster zu stoppen?

Meditation und Achtsamkeit zu nutzen, um negative Gedankenmuster zu stoppen, bedeutet, unseren Körper zu entspannen. Wenn wir negativ denken, spannen wir uns für gewöhnlich körperlich an und das kann uns in einen bedrängenden Zustand versetzen.

Wir sollten uns öfter Momente der Ruhe gönnen. Wir können uns Zuhause so einen Ort einrichten, sei es eine Hängematte, einen bequemen Sessel oder eine Meditationsecke. Dort können wir in der Gegenwart sein und erkennen, dass alle unsere Sorgen nur vorübergehend sind.

Auch wenn wir unter chronischen Schmerzen, Kopfschmerzen usw. leiden, gibt es immer etwas, auf das wir uns konzentrieren können, das uns gut tut und in der Freude verwurzelt ist. Wir können uns auf das konzentrieren was sich heute gut anfühlt.

Wir können unseren Körper fühlen. Wir rollen unsere Schultern, strecken unseren Nacken oder machen Yoga.
Wir fühlen unseren Körper. Wir werden still und gehen durch jeden Teil unseres Körpers, vom Kopf bis zu den Füssen. Fühle jedes Teil und fühle deine Verbindung zu deinem Schwerpunkt.

Atme! wenn wir ängstlich werden, beginne bewusst und achtsam zu atmen.