Muss ich meine Gelenke bei Yoga schützen?

Kann Yoga die Gelenke zu stark strapazieren? Warum ist es wichtig, die Asanas richtig zu praktizieren?

Die positiven Wirkungen von Yoga wirken auf viele Menschen attraktiv und sie möchten Yoga ausprobieren. Hinzu kommen die vielen Bilder, die im Internet oder in Zeitschriften elegante und anspruchsvolle Haltungen zeigen, die viele auch praktizieren möchten. Nicht zuletzt haben diese Yoga-Übungen einen gesunden Effekt.

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Kann Yoga mehr schaden als nutzen?

Doch das mit der Gesundheit kann sich schnell ins Gegenteil umdrehen, wenn die Asanas, wie die Yoga-Haltungen bezeichnet werden, als Gymnastikübung betrachtet werden. Betroffen sind vor allem Menschen, die acht Stunden auf einem Bürostuhl verbringen und generell wenig Bewegung haben. Besonders stark können dann die Gelenke Schaden nehmen.

Was bedeutet die richtige Ausführung?

Wer die Asanas nicht richtig ausführt, der geht ein hohes Verletzungsrisiko ein und kann vor allem seinen Gelenken schaden. Und dabei handelt es sich nicht unbedingt um schwierige Yoga-Posen wie eine Umkehrhaltung, sondern um sehr gängige Yoga-Haltungen.

Was musst du auf der Yoga-Matte beachten?

Der Idealfall ist, Yoga mit einem ausgebildeten Yoga-Lehrer zu praktizieren. Auch wenn es eine Reihe an Apps und Videos im Net gibt, können diese nicht die Ausführung der Übungen beurteilen.

Und gerade Anfänger übertreiben gerne und peilen trotz mangelnder Gelenkigkeit anspruchsvolle Asanas an, überdehnen und überhören vor allem die körperlichen Warnsignale.

Tipps für die korrekte Ausführung von Asanas?

Wer es dennoch im Alleingang ausprobieren möchte, der sollte seine Muskeln aufwärmen und die Yoga-Haltungen mit sehr viel Einfühlungsvermögen praktizieren.

Erste Übungen sollen Basisübungen sein. Viele Anfänger bestätigen dann, dass ein Baum oder ein Berg auf den ersten Blick einfach wirkt, die Ausführung dann sehr viel anspruchsvoller ist, als es scheint.

Um die Gelenke zu schonen sollten beispielsweise die Knie gut positioniert sein, wie beispielsweise beim Krieger. Beim herabschauenden Hund wiederum sind es die Handgelenke, die gefordert sind. Als Alternative können die Unterarme zum Abstützen genutzt werden. Bei der Kobra ist es die Nackenmuskulatur, bei der die Gefahr einer Überdehnung bestehen kann, wenn übertrieben wird.