Mit nackter Haut und Fischgerichten gegen den Kälteblues?

Wie gefährlich ist eine Winterdepression? Was hilft gegen den Kälteblues?

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Der Kälteblues zeigt uns wieder einmal, dass wir trotz aller Technik noch unsere Verbindung zur Natur spüren, zu der auch der Wechsel des Lichts gehört.

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Im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann kann das bei vielen Menschen auf die Stimmung schlagen. Das ist nicht nur eine Laune von uns. Das Sonnenlicht beeinflusst eine Reihe an bio-chemischen Prozessen in unserem Körper. Fehlt das Tageslicht, dann sind sie gestört. Wir fühlen uns nicht ausgeglichen, sind müde oder könnten dauernd essen. Andere Anzeichen sind Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit oder Gereiztheit.

Wann sind wir gut gewappnet gegen den Winterblues?

Sich jeden Tag an der frischen Luft aufzuhalten, ist die beste Medizin. Damit sind wir bereits gut gewappnet. auch wenn es kalt ist, regnet oder schneit. Dadurch können wir auch schwere Erkrankungen vorbeugen.

Haut zeigen im Winter?

Der Endokrinologe und Biochemiker Michael F. Holick, der sich der Vitamin-D-Forschung verschrieben hat, empfiehlt regelmässig 18 bis 20 Prozent der Körperoberfläche dem Tageslicht auszusetzen. Dies entspricht den Handrücken, dem Gesicht und den Unterarmen. Es sind die praktikabelsten Körperstellen. Die Mittagspause für ein Sonnenbad zu nutzen, ohne sich einen Sonnenbrand zu holen, wäre eine geeignete Zeit.

Wie lange soll das Sonnenbad dauern?

Hier sind die Empfehlungen sehr unterschiedlich. Sie reichen von täglich 15 bis 60 Minuten bis zu einen drei- bis fünfmaligen Sonnenbädern pro Woche. Ausschlaggebend sind letztendlich der Hauttyp und die Region mit der entsprechenden Intensität der Sonneneinstrahlung.

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Ein Anhaltspunkt für die Sonnenbaddauer kann sein, wie schnell wir einen Sonnenbrand bekommen. Die Erfahrungswerte sollten halbiert werden. Auf diese Weise kann ausreichend Sonnenlicht aufgenommen werden ohne der Haut zu schaden.

Können wir ausreichend Vitamin D bilden?

Abhängig von der Region und dem Hauttyp wird Vitamin D gebildet. Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass die Menschen in den nördlichen Regionen in den Wintermonaten nicht ausreichend Vitamin D bilden können.

Können wir Vitamin D auf eine andere Art bilden?

Es gibt Nahrungsmittel, die grosse Konzentrationen an Vitamin D enthalten. Das beste Beispiel sind die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet wie in Alaska, Kanada oder Grönland beispielsweise. Durch ihre fischreiche Ernährung mit Hering, Lachs, Makrele, also fettiger Fisch, nehmen sie ausreichend Vitamin D auf.

Können wir Vitamin D speichern?

Zugleich kann Vitamin D auch in unserem Körper gespeichert werden wie Untersuchungen von U-Boot-Besatzungen zeigen.

Kälteblues oder Winterdepression?

Gegen das Stimmungstief im Winter, der als Kälte- oder Winterblues bezeichnet wird, gibt es damit Abhilfe. Wir sollten aber nicht leichtfertig von einer Winterdepression sprechen. Denn dabei handelt es sich um eine Form von Depression, die als Erkrankung ernst zu nehmen und behandlungsbedürftig ist.