Mit Entspannung gegen Schmerzen?

Kann ich meine chronischen Schmerzen verstehen? Wie kann ich sie selbst lindern?

Chronische Schmerzen ist ein ernst zu nehmendes Thema. Betroffene wissen, wovon die Rede ist. Es beginnt damit, dass Schmerzpatienten von ihrem Umfeld oft nicht ernst genommen werden. Erkrankungen die kommen und gehen oder auch sichtbare Erkrankungen werden leichter aktzeptiert. Vor allem, wenn einen die Schmerzen nicht angesehen werden, dann kommt es schnell zu Vorurteilen wie „Jammerlappen“ wenn nicht Hypochonder.

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Schmerzen verstehen

Neben einer medikamentösen Behandlung ist es ebenso wichtig, selbst etwas gegen die Schmerzen zu tun. Es geht darum, den Schmerzen auf die Spur zu kommen. Das heisst nicht unbedingt eine Ursache zu finden. Das ist Sache der Ärzte, der Labors. Doch oft gibt es diese eindeutige Erklärung nicht, aber der Schmerz ist da.

Dann heisst es, den Schmerz zu verstehen, lernen mit ihm umzugehen.

Was heisst Entspannen?

Gut gemeinte Ratschläge sind oft zu entspannen mithilfe von autogenen Training, Muskelentspannungstechniken und Yoga.

Es ist richtig, dass viele muskuläre Verspannungen mit chronischen Schmerzen zusammenhängen. Es kommt zu Schutzhaltungen, die nur andere Schmerzen oder Beschwerden verursachen. Auch eine ängstiliche Anspannung, wieder Schmerzen zu spüren, gehört dazu.

Entspannungtechniken lösen schmerzen sind dennoch nicht das alleinige Heilmittel.

Was tut mir gut?

Um eine Linderung zu spüren, geht es darum die Entspannung zu finden, die den Schmerz am Besten lindert und die für Betroffene am Vielversprechendsten sind. Nur der Betroffene kann entscheiden, was ihm gut tut.

Es beginnt damit sich zu entscheiden, ob nicht eher Bewegung, ein Spaziergang, Sport oder Aufräumen eine Linderung oder Ablenkung bringen kann. Andere brauchen Ruhe, die auch die Schmerzen beruhigt.

Musik oder Yoga – Entscheiden sie selbst!

Schmerzpatienten, ob Migräne oder andere Schmerzen sollten lernen auf ihre seelischen und körperlichen Bedürfnisse zu achten.

Zum Entdecken, was ihnen gut tut, ist der Vergleich wichtig, Sie werden vielleicht auch erkennen, was ihnen schon immer gut getan hat, dann sollten sie dabei bleiben. Auch der innere Dialog, zu spüren, was einen gut tut ist wichtig. In den Schmerz hineinzuspüren, allerdings nicht in einer akuten, starek schmerzenden Phase, kann helfen, die richtige Entspannung und damit die beste Schmerzlinderung zu finden.