Meditation – wie steht’s mit deiner Mental-Hygiene?

Meditation - wie steht’s mit deiner Mental-Hygiene?

Wir reinigen unseren Körper. Warum reinigen wir nicht unseren Verstand und unsere Gedanken?

Wir betreiben Körperreinigung und Dental-Hygiene. Sollten wir nicht auch unseren Geist reinigen indem wir meditieren?

Meditation gegen „Monkey Brain“?

Die Meditation dürfte das älteste Gehirntraining der Welt sein. Wenn wir uns waschen und die Zähne putzen, dann wissen wir wofür. Warum aber sollten wir unseren Verstand reinigen?

Die Buddhisten sprechen von „Monkey Brain“, wenn sie einen untrainierten Geist meinen, der wie ein Affe nicht stillsitzen kann. Er springt dauernd umher, ist aufgeregt sucht ständig etwas Neuem, fast suchtartig, nur nicht still werden.

Wer zu meditieren beginnt, wird bald dem Vergleich zustimmen können, denn er wird den Unterschied erfahren. Denn dieses Affenhirn macht nicht nur nervös und unkonzentriert, sondern er hält auch die Kontrolle deiner Gedanken inne.

Yoga für die Fitness?

Yoga zu praktizieren, indem der Körper fit gehalten und entspannt wird, ist bereits eine gute Übung, denn sie schafft wichtige Regenerationspausen für den Körper, was sich auch auf den Geist auswirkt. Wer es aber satt hat, in dieses wiederkehrende Gedankenkarussell zu steigen, sollte sich eine Form der Meditation suchen, die ihm zusagt und damit beginnen.

Neben einer stillen Meditation gibt es Mittel wie Musik und Klang, Bilder und vieles mehr. Vielleicht kreierst du sogar deine eigene Methode zu meditieren. Damit kannst du das „Monkey Brain“ beruhigen.

Was erreichst du mit ein paar Minuten Meditation täglich?

Schon mit wenigen Minuten täglich, bewirkst du, dass dein präfrontaler Cortex gestärkt und neu vernetzt wird, was in den Computertomographien nachgewiesen werden kann.

Die neue Vernetzung dieses Gehirnbereichs bringt dir mehr Willenskraft, innere Ruhe und Gelassenheit, Glücksgefühle, die sich in Form gesunder Effekte auf den ganzen Körper ausbreiten. Damit wurden nur ein paar Wirkweisen beschrieben. Dazu ist jedoch regelmässiges Meditieren notwendig und auch Geburtstage und Co sollten keine Ausnahme sein.

Was hält deinen Geist gesund?

Es ist wichtig für unsere mentale Gesundheit ein entsprechendes Umfeld zu schaffen, dass sowohl die logische wie auch die kreative Gehirnhälfte stärkt.

Beispiele dafür sind z. b. Visualisierungen, Chanten, Fasten, ekstatisches Tanzen aber auch eine stille Kontemplation oder die Meditation. Auch das Gebet gehört dazu und wie manche Meditationstechniken können sie auch angewendet sein, ohne religiös zu sein, sprich einer Glaubensrichtung anzugehören.

Wenn auch die Meditation bei den Buddhisten, Suffisten und Hindus benutzt wurde, um einen Zugang zu Frieden, Liebe und Freude herzustellen, ist sie nicht gebunden an irgendetwas, sondern für jeden ein Mittel um sich geistig gesund zu halten und glücklich zu bleiben.