Meditation während der Schwangerschaft?

Wie wird Schwangerschaft erlebt? Kann Meditation diese besondere Zeit einer Frau beeinflussen?

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau. Ein Kind wächst in ihr und damit beginnen grosse Veränderungen, nicht nur in Bezug auf den Körper.

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Freude und Angst?

Obgleich der kleine Mensch noch gar nicht geboren ist, verursacht er bereits eine grosse Aufregung. Da ist die Freude, auf ein eigenes Kind, gleichzeitig die Sorge alles richtig zu machen und die Angst vor Komplikationen.

Das alles kann Stress verursachen und damit sind wir bei einen Punkt angelangt, mit dem werdende Mamis umgehen sollten, denn Stress kann eine Schwangerschaft belasten.

Kein Stress für die werdende Mami und ihr Kind?

Gerade in der Schwangerschaft kann Stress schnell aufkommen, die körperlichen Veränderungen, Schwangerschaftsbeschwerden, die Gedanken zur Geburt und das Leben mit dem Kind danach.
Werdende Mütter sollten diese Zeit als Vorbereitung annehmen.

So wie das Kind sich entwickelt, haben auch Frauen Zeit, Mütter zu werden und zwar ihre gesamte Schwangerschaft hindurch. Hier kann auch gelernt werden, mit aufkommenden Stress umzugehen, denn der ist ungesund.

Darüber gibt es mehrere Studien, wie die im British Journal of Psychiatry veröffentlicht, wodurch Stress während der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf den kindlichen Organismus haben kann wie Entwicklungsprobleme und Hyperaktivität. Auch ein geringes Geburtsgewicht oder vorzeitige Wehen können durch Cortisol und weitere Stresshormone verursacht werden.

Was hilft gegen mütterlichen Stress während der Schwangerschaft?

Doch es gibt auch Studien, die die Meditation als Anti-Stressmittel für Schwangere empfehlen. Lt. Einer Studie aus dem Jahr 2013 der Universität von Kalifornien kann sich der Cortisolspiegel durch Meditieren um die Hälfte senken.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Stresslevel während der Schwangerschaft sondern auch auf die Geburt. Meditationen wirken sich entspannend auf den Stress zum Zeitpunkt der Wehen aus. Lt. einer Studie der Universität in Manchester wird die Schmerzwahrnehmung verändert und die Angst davor.

Warum sollten Schwangere meditieren?

Meditieren bedeutet unseren Geist, sprich unsere Gedanken zu beruhigen. Dadurch werden wir gelassener und entspanner. Damit werden wir auch klarer. Unsere Entscheidungen werden nicht mehr nur von unserem Geist dominiert sondern unsere Intuition bekommt Raum. All das sind Werkzeuge um mit aufkommenden Stress umzugehen.

Wie können Schwangere Meditieren?

Es gibt viele Anleitungen zur Meditation. So gilt es auch für Schwangere eine Meditationsform zu finden, die ihr zusagt, die ihr hilft zur Ruhe und in die Stille zu kommen.
Manchmal ist es bereits ein stiller Spaziergang ohne Berieselung oder eine einzige konzentierte Aufgabe, die den Geist ausrichtet.
Ebenso gibt es geführte Meditationen mit verschiedenen Themen, dich auch das ungeborene Kind mit einbeziehen um beispielsweise die Mutter-Kind-Bindung zu stärken.