Meditation und Ernährung

Kann dein Körper deine Meditationshaltung unterstützen? Braucht jeder Körpertyp eine andere Ernährung um besser meditieren zu können?

Die ideale Bedingung für eine Meditation ist es, dass es Körper und Geist gut geht und sie ausgeglichen sind. Da es aber sehr unterschiedliche Konstitutionen und Körpertypen gibt, ist es gut, wenn wir unseren kennen und uns entsprechend ernähren. Dann fördert dies eine gute Basis für die Meditation.

Wenn wir also eher zu Nervosität und Unruhe neigen, dann sollte dies vor der Meditation nicht noch durch Kaffee oder zuckerhaltige Ernährung hochgepuscht werden.

Wer hingegen ruhiger ist und lange braucht, bis er aktiv wird, der sollte versuchen, eine laktose- und fetthaltige Ernährung einzuschränken, die dies noch fördert, sondern eher zu einer leichten Kost greifen. Das ist nicht zur für die Meditation empfehlenswert.

Welche Ernährung fördert eine gute Meditation?

Generell wird empfohlen, sich vegetarisch zu ernähren. Der Grund liegt nicht nur in den Vitaminen und Nährstoffen. Es heisst, dass Fleisch auch eine gewisse Aggressivität fördert, die Tiere allerdings als natürlichen Überlebensinstinkt in sich beherbergen.

In Bezug auf die vegetarische Ernährung sollte auf eine ballaststoffreiche Kost geachtet und eine gesunde Mischung gewählt werden, die alle Nährstoffe liefert.

Das alles sollte gemässigt aufgenommen werden. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass in den Industrieländern zu viel Nahrung aufgenommen wird. Zudem hemmt ein voller Magen die Meditation.

Zucker vermeiden?

Ebenso schädlich ist weisser Zucker in der Ernährung und als Hindernis für die Meditation. Der Grund ist, dass er den Blutzucker zu stark beeinflusst werden und Unruhe verursachen kann.

Eine weitere Empfehlung ist ausreichend zu trinken. Auch diese Empfehlung gilt nicht nur zum Meditieren. Wir benötigen ein gewisses Mass an Feuchtigkeit, damit unser Stoffwechsel gut und harmonisch arbeiten kann und wir bis ins Gehirn gut versorgt sind und regelrecht im Fluss bleiben.

Wie sich zeigt, fördert eine ausgeglichene und nährstoffreiche Ernährung nicht nur die Gesundheit sondern auch die Meditation. Wenn eine Pause zwischen der letzten Mahlzeit und einer Meditation liegt, so dass die Nahrung verdaut werden konnte, dann dürften gute Bedingungen für eine Meditation aus ernährungstechnischer Sicht vorliegen.