Meditation für Einsteiger?

Ist es schwierig, Meditieren zu lernen? Was sind erste Schritte zur Meditation?

Meditieren ist nichts Neues. Es wird nur heutzutage wieder aktuell, wenn wir Probleme haben, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen oder keinen klaren Gedanken mehr fassen können.

Dann hoffen viele in der Meditation eine Hilfe zu finden. Wie aber damit anfangen?

Wo Meditieren?

Meditation hat das Ziel der Sammlung und unserem Bewusstsein Aufmerksamkeit zu schenken. Die störenden Gedanken sollen dabei wahrgenommen und gleichzeitig nicht beachtet und losgelassen werden. Das erfordert Übung.

Wesentlich für die Meditation ist ein Ort, der Dir sympathisch ist. Hier sollte es wenige Störfaktoren geben wie ablenkende Dinge, Handys oder Lärm. Manchmal werden aber auch Geräusche, wie beispielsweise in einen Garten nicht als störend empfunden, dann kann auch dort meditiert werden.

Sitzen oder Stehen?

Bei der kontemplativen Meditation darf es eine beliebige Sitzhaltung sein. Es muss nicht der Lotus- oder Schneidersitz sein. Du kannst auch Stehen oder Liegen. Auf eine gerade Wirbelsäule sollte geachtet werden und die Sitzhaltung sollte so bequem sein, dass du sie mindestens zehn Minuten aushalten kannst. Auch aufgerollte Decken, Kissen oder ein Stuhl können verwendet werden.

Versuche Dich zu entspannen, indem Du tief atmest und die Hände beispielsweise in den Schoss legst.

Die Meditation

Es ist gut vor der eigentlichen Meditation einen Wecker zu stellen. So kannst Du völlig abschalten. Ein guter Anfang ist es, nicht nur die tiefen Atemzüge zu nehmen um ruhig zu werden, sondern sich während der Meditation auf den Atem zu konzentrieren.

Atme zuerst bewusst und lasse ihn dann fliessen. Beobachte Deinen Atem, wie er ein- und ausströmt. Achte auf Kleinigkeiten, wie Du die Einatmung empfindest, den Atem in der Nase und den Weg zur Lunge.

Wenn Du Dich dabei ertappst, dass Du einem Gedanken nachhängst, dann kehre wieder zu Deinem Atem zurück und konzentriere Dich wieder darauf.

Die Meditation abschliessen

Wenn der Wecker klingelt, dann springe nicht gleich auf. Beginne Dich zu bewegen, zu recken und strecken, Öffne Deine Augen, wenn sie geschlossen waren. Geniesse Deine geistige Haltung.