Lohnt es sich, vegan zu leben?

lohnt-es-sich-vegan-zu-leben

Bewusster zu essen, aber warum vegan? Welche Argumente finden Veganer am wesentlichsten für ihre Haltung?

Wer Yoga praktiziert und tiefer in die Philosophie einsteigt, beginnt oft als Vegetarier zu leben oder auch vegan. Der Grund liegt in einen Gebot der Sutren, „gewaltfrei“ zu leben. Damit verbinden viele Menschen auch den Umgang mit Tieren, eine artgerechte Tierhaltung.

Yoga Beginner Buch
Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iTG9obnQgZXMgc2ljaCwgdmVnYW4genUgbGViZW4/IiB3aWR0aD0iODU1IiBoZWlnaHQ9IjQ4MSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS9lbWJlZC9MUkJBQURLdVBBYz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Vegan leben für den Tierschutz

Tatsächlich leben ca. 95 Prozent der Nutztiere in Mastbetrieben. Statt grüner Weiden werden sie in fensterlosen Metallhallen und Drahtkäfigen gehalten. Es ist ein Geschäft, um auf engsten Raum eine maximale Menge an Fleisch, Eiern oder Milch möglichst billig zu produzieren.

Zugleich werden die Tiere, die in Massentierhaltung leben, mit Antibiotika und Pestiziden behandelt, was sich in ihren Körpern ansammelt. Letztendlich geht dies auch in die Tierprodukte wie Fleisch, Eier und Milch über und damit nimmt es der Mensch auf, der sich davon ernährt.

Vegan und Klimaschutz

Die intensive Massentierhaltung verursacht mehr als 18 Prozent der Treibhausgase und damit mehr Emissionen als der globale Verkehr. Die Nutztierhaltung kostet massive Bodenflächen. Die grossen Tierfuttermengen stammen ca. zu 70 Prozent von gentechnisch veränderten Pflanzen. Und zuletzt führen auch die riesigen Mengen an Tierexkrementen zu einer immer stärkeren Verschmutzung von Böden und Gewässern.

Vegan und die Welternährung

Die schlechteste Form der Bodenausnutzung ist energetisch gesehen die der Fleischproduktion. Denn für wenig Fleisch werden Unmengen wertvollen Getreides verbraucht, dass direkt den Menschen zugutekommen könnte.

Wenn man bedenkt, dass man für 1 Kilogramm Fleisch bis zu 15 Kilogramm Getreide verfüttern muss und 15.500 Liter Wasser benötigt, bekommt man eine Idee, was damit gemeint ist. Mit der Menge an Getreide, die nur in den USA an Masttiere verfüttert wird, könnte rein rechnerisch der Hunger aller weltweit leidenden Menschen gestillt werden.

Vegan für die eigene Gesundheit

Wer weniger Fleisch und Tierprodukte aufnimmt oder am besten keine, beugt viele Zivilisationserkrankungen vor, die immer häufiger auftreten. Dabei handelt es sich beispielsweise um Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Krebs.

Studien belegen immer wieder, dass Veganer im Vergleich zu Fleischessern ein um die Hälfte niedrigeres Risiko für Bluthochdruck haben und ein geringeres Risiko für Krebs. Zudem sind Veganer schlanker und auch damit weniger gefährdet für viele Erkrankungen, die durch Übergewicht mitverursacht werden.