Kann ich mit Yoga Muskeln aufbauen?

Flexibilität wird mit Yoga verbunden, aber Muskelaufbau? Kann ich mit Yoga Muskeln aufbauen und sogar einen Sixpack bekommen?

Vor allem Männer verbinden mit Yogis und Yoginis grazile Körper statt einen muskulösen Körperaufbau. Dabei ist es mit den Asanas durchaus möglich Muskeln aufbauen, denn Kraft und Beweglichkeit schliessen sich nicht aus.

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Letztendlich ist Yoga auch eine Abfolge verschiedener Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, das den Muskelaufbau fördert.

Worauf basiert Muskelaufbau im Yoga?

Wie auch bei Kraftsportarten basiert der Muskelaufbau im Yoga auf drei Prinzipien. Das sind progressive Überlastung, metabolischer Stress und mechanischer Schaden im Muskel.
Wer also durch die Yoga-Haltungen auch Muskel aufbauen möchte, sollte sein Yoga entsprechend ausrichten und verändern.

Was muss ich in meiner Yoga-Praxis verändern um Yoga aufzubauen?

Zuerst geht es darum die sogenannten „Power Posen“ auszuwählen, die geeignet für den Muskelaufbau sind. Sie sollten für die entsprechenden Muskelpartien ausgewählt sein, wie für die Arm- und Beinmuskeln und den Core.

Bei der Planung sollten Progressionen berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass mit einer einfachen Variante begonnen wird, die dann gesteigert wird. Es sollte auf der höchstmöglichen Schwierigkeitsstufe trainieren.

Volumen erhöhen statt einer höheren Schwierigkeitsstufe?

Wer bei einer Variante trainiert und die nächsthöhere noch nicht üben kann, sollte das Volumen erhöhen. Das bedeutet, dass er Yoga-Posen mehrmals wiederholt oder dass die Yoga-Übungen länger gehalten werden.

Eine weitere Möglichkeit des Muskelaufbaus sind exzentrische Bewegungen, indem der Körper beispielsweise extrem langsam gesenkt wird und du die Spannung länger halten musst.

Metabolischer Stress für den Muskelaufbau?

Zwischen den Yoga-Posen sollte keine Pause gemacht werden, denn das löst einen metabolischen Stress aus, der den Muskelaufbau begünstigt. Die beiden anderen Grundprinzipien des Muskelaufbaus finden sich in den genannten Vorgängen.

Allerdings sollte nicht vergessen werden, warum die Körperhaltungen im Yoga geübt werden und dass Yoga nicht nur mit dem Körper zu tun hat, sondern mit der Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele. So sollte der Muskelaufbau beim Yoga nicht im Vordergrund stehen.