Finde deinen Meditationssitz!!!

Wie findest du deinen Meditationssitz? Darfst du Hilfsmittel verwenden?

Die Meditation ist ein wichtiges und wesentliches Element im Yoga. Für viele hat eine Meditation mit eingeschlafenen Füssen, einer unbequemen Sitzhaltung, Schmerzen und Beschwerden zu tun.

Das liegt daran, dass wir unseren Meditationssitz noch nicht gefunden haben. Auch wenn der vollendete Lotussitz (Padmasana), der Meditationssitz schlechthin ist, bedeutet das nicht, dass wir immer in der Meditation so sitzen müssen.

Sicher wäre es vorteilhaft, denn der Lotussitz ist gleichzeitig eine wertvolle Asana, die den Geist beruhigt und die Harmonie fördert. Vor allem ist es ein Sitz, der Stabilität verleiht und damit hilft aufrecht zu sitzen und darauf kommt es bei der Sitzhaltung an.

Aufrecht und stabil

Für die Meditation ist es also wichtig aufrecht und stabil zu sitzen. Gerade für Anfänger ist es schwierig und manchem Yogi oder Yogini ist es aufgrund des Körperbaus verwehrt, in den Lotussitz zu kommen.

So gibt es Alternativen, die für die Meditation genutzt werden können und ebenso Hilfsmittel. Gerade Hilfsmittel dürfen nicht als etwas Abwertendes betrachtet werden. Sie sind eine Hilfe um meditieren zu können, nicht anderes.

Finde deinen Meditationssitz!

Wer also Schwierigkeiten mit dem Lotussitz hat, kann den Fersensitz oder den Schneidersitz einnehmen. Weitere Alternativen sind der kreuzbeinige Sitz oder das Kuhgesicht (Gomukhasana), der halbe Lotussitz oder der ägyptische Sitz auf einem Stuhl.

Worauf solltest du achten?

Die Haltung unseres Körpers wirkt sich auch auf die Meditation aus. Aus diesem Grund ist die aufrechte Sitzhaltung wichtig. Die Stabilität des Sitzes soll uns ein bequemes Sitzen von mindestens 15 Minuten ermöglichen.

Bequemes Sitzen bedeutet, dass sich die Leisten offen anfühlen und unser Becken geerdet ist sowie unser Scheitel zum Himmel strebt.

Der untere Rücken sollte auch aufgerichtet sein. Das gelingt besser, wenn wir etwas erhöht sitzen.

Es sitzt sich entspannt, wenn die Knie tiefer liegen als die Hüftgelenke, denn dadurch ist der Lendenbereich gelockert.

Wer Schmerzen bei der Meditation hat, sollte nicht zögern, ein Hilfsmittel wie ein Kissen, einen Block, einen Stuhl oder eine zusammengerollte Decke zu verwenden und/oder den die Sitzhaltung zu verändern.