Drehen oder Beugen? Die Einteilung der Yoga-Haltungen

In der Hatha-Yogastunde drehen wir und beugen uns und dennoch ist es immer anders. Welche Grundtypen an Asana gibt es?

Jede Yogastunde enthält eine Mischung der verschiedenen Asanatypen. In der Regel ist eine Yogastunde so aufgebaut, dass nach dem Aufwärmen eine Übung aus den verschiedenen Grundtypen praktiziert wird. Der Abschluss ist meist eine Meditation oder Tiefenentspannung.

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Welche Grundarten von Yoga-Körperhaltungen gibt es?

Die Basisarten sind Stehhaltungen, Drehhaltungen, Umkehrhaltungen, Vorbeugen, Rückbeugen und Balance-Übungen.

Welche Wirkung haben die einzelnen Yoga-Haltungen?

Durch die Stehhaltungen gewinnen wir Abstand von unserem oft sitzenden Alltag und erden uns wieder.

Beugen

Durch das Beugen nach vorne und hinten wird unser Rücken gestärkt. Vor allem beugen wir uns in der Yogastunde richtig. Denn oftmals beugen wir uns zwar im Alltag, wie um etwas aufzuheben oder die Schuhe anzuziehen, aber nicht rückenschonend und richtig.

Wir beugen uns bei den Übungen auch zurück. Das tun wir im Alltag selten. Durch das Rückbeugen wird vor allem die Brustwirbelsäule gedehnt.

Drehübungen

Die Drehhaltungen kommen unserer Wirbelsäule zugute und sind ein Tor in die Stille. Sie können im Sitzen, Stehen oder Liegen ausgeführt werden. Es heisst, dass Drehübungen auf der geistigen Ebene auch verworrenes befreien können und für mehr Klarheit sorgen. Wichtig für die Drehhaltung ist stets eine aufgerichtete und stabile Wirbelsäule.

Umkehrhaltungen

Die Umkehrhaltungen sind etwas Besonderes. Leicht kann einen etwas Ängstlichkeit befallen, denn alles wird auf den Kopf gestellt. Doch gerade diese Praktik hat viele positive Effekte auf Körper und Geist.

Balance-Haltungen

Die Balance-Haltungen sind wie ein Spiegel. Wer sie übt, wird bestätigen, dass wir manchmal wie ein Fels in der Brandung stehen und an anderen Tagen wie Baumäste im Wind hin- und herbewegt werden.

Ein Trost ist es, dass diese Asana auch dann wirkt, wenn wir das Gleichgewicht nicht halten können. Der Versuch zählt und hilft wieder die eigene Mitte und Balance zu finden.