Bier-Yoga – na dann prost!!!

Es gibt Bier-Yoga – kein Scherz! – Wie muss ich mir Bier-Yoga vorstellen? Yoga für den Karneval oder ganzjährig???

Wenn viel über die neuen Yogastile diskutiert wird, inwiefern sie der ursprünglichen Philosophie folgen, dann könnte Bier-Yoga sogar für Entrüstung sorgen oder ganz nach Yogi-Art ein annehmendes Lächeln.

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Mit Bier und Yoga entspannen?

Mit Bier entspannen Menschen schon lange, wenn auch nicht in der Dimension von Yoga. Warum also nicht kombinieren, wenn selbst martiale Kampfsportarten mit der indischen Philosophie schon eine Verbindung eingehen?

Wer kam auf die Idee von Bier-Yoga?

Die ursprüngliche Bezeichnung kommt vom englischen Wort für Bier: „Beer“. Brooke Larson von „Beer Yoga, LLC“ prägte diesen Begriff im Februar 2014. Eine andere Bezeichnung ist Brauerei-Yoga.

Bier-Yoga schwappte nach Deutschland, nachdem zwei Yoga-Lehrerinnen bei einem Musikfestival in Nevada auf die spezielle Yoga-Praxis stiessen.

Wie läuft eine Bier-Yogastunde ab?

Eine Bier-Yogastunde läuft entsprechend der Gestaltung der Yoga-Lehrer ab. So gibt es ausgebildete Yoga-Lehrer, die ebenso begeistert Bier
trinken und die Kombination vor allem in Kneipen, auf Festivals, im Freien und auch schon mal auf Feiern und Firmenevents praktizieren.

Auf den ersten Blick ist es eine ganz normale Yoga-Stunde, wenn nicht jeder Teilnehmer seine Bierflasche bei sich stehen hat, bzw. sie als Hilfsmittel eingesetzt wird. Sie wird schon mal auf dem Oberschenkel balanciert oder beim Baum auf dem Kopf balanciert.

Der Fokus liegt eindeutig auf dem Spass. Aber warum nicht Spass haben und dadurch eine energetisierende Erfahrung machen?

Biertrinken während der Yoga-Stunde?

Richtig herausfordernd wird es, wenn die Praktizierenden auf dem Boden sitzen und versuchen, die Bierflasche mit dem Mund in die Vertikale zu bringen. Die Lippen werden fest um den Flaschenhals gepresst und der Kopf richtet sich nach oben bis die geeignete Trinkposition erreicht ist. Nach einem guten Schluck die Flasche wieder sanft am Boden absetzen.

Na dann eher „prost“ statt „om“!