Ängste vergessen mit Achtsamkeit?

Warum Meditation

Kann Achtsamkeit mehr als den Stresslevel senken und entspannen? Wie kann Achtsamkeitstraining helfen mit unseren Ängsten umzugehen?

Psychische Erkrankungen und Angststörungen nehmen immer mehr zu. Dabei ist die Angst an sich eine natürliche Emotion. Nur bei zu viel Angst, lähmt sie uns. Ein Gedanke, ein Angstgedanke, stört den Alltag, macht krank und kann das Leben belasten.

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Hier kann Achtsamkeitstraining ansetzen, vor allem als Ergänzung zur Expositionstherapie wie dänische Wissenschaftler glauben.

Im Moment leben und nicht in der Angst?

Wenn wir achtsam sind, leben wir bewusster, spüren mit unseren Sinnen, beobachten Gedanken und Gefühle ohne sie zu bewerten. Achtsamkeitsübungen, die dies trainieren kommen heutzutage immer öfter bei psychischen Erkrankungen zum Einsatz. Es gibt mittlerweile wissenschaftliche Nachweise über die positiven Wirkungen von Achtsamkeitsübungen bei Depressionen und Angststörungen.

Kann Angst durch Aufmerksamkeit vergessen werden?

Wie dies funktioniert, die Frage nach dem Mechanismus, hat sich das Team von Johannes Björkstrand an der süddänischen Universität in Odense gestellt. Ein kleiner Versuch mit ca. 30 gesunden Teilnehmern hat gezeigt, dass Achtsamkeitsübungen es offenbar erleichtern, Angstreaktionen zu verlernen.

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Es ging konkret um das Umlernen der Angstreaktion. Ein erworbenes Verhalten soll durch ein neues ersetzt werden und das alte soll ausgelöscht werden. So wird in der Psychologie von Extinktionslernen gesprochen. Viele Therapieansätze basieren auf diesem Prinzip. Leider lässt sich Angst sehr viel schneller „erlernen“ als verlernen.

Bisher war das Extinktionslernen dadurch nicht immer auf Dauer. Schon harmlose Auslöser konnten die ursprüngliche Angst wieder hervorholen.

Kombination von Achtsamkeitstraining und Extinktionslernen?

Durch die ersten Tests an der dänischen Universität konnte gezeigt werden, das Achtsamkeitstraining das Extinktionslernen nachhaltiger machen kann. Wenn Gedanken im Hier und Jetzt verankert werden, kann die Angst besser losgelassen, bzw. vergessen werden.

Die bisherigen Ergebnisse müssen nun noch einmal anhand einer grösseren Gruppe sowie mit Angstpatienten überprüft werden um einen neuen Weg aufzuzeigen, wie Menschen mit Angststörungen besser therapiert werden können.