7 unglaubliche Fakten über die Atmung!

Du weisst, dass Atmen wie Medizin sein kann oder entspannter macht. Aber das wusstest du über die Atmung sicherlich noch nicht …

Bewusst zu atmen ist wie eine Quelle für Gesundheit um fitter und auch konzentrierter zu sein. Und dann gibt es noch unglaubliche Fakten, wofür wir unserer Lunge dankbar sein sollten.

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So viele Atemzüge pro Tag?

Es sind um die 20.000 Atemzüge, die wir an einen einzigen Tag machen. Da wir den Sauerstoff nicht speichern können, wir ihn aber für unsere Energie benötigen, muss fleissig geatmet werden, ca. 20.000 mal.

Nur eine Zehntelsekunde?

Ideal ist es, wenn die Luft, die wir einatmen erwärmt ist. Unser Atemapparat schafft dies in nicht einmal einer Zehntelsekunde. Zudem erhöht er gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit. Indem wir durch die Nase atmen, werden bis zu 50 Prozent der Schmutzpartikel, die in der Luft stecken, abgewehrt. Deshalb sollte die Nasenatmung bevorzugt werden.

Wenn wir mit offenem Mund schlafen, entfallen diese gesunden Vorzüge, der Mund kann zudem austrocknen und Mundgeruch und Entzündungen können folgen. Die Mundatmung sollte die Aushilfe bleiben.

Reparaturfähigkeit?

Mit dem Alter geht die Lungenfunktion ganz natürlich zurück. Aber unsere Lunge hat die Fähigkeit dies zu verlangsamen. Das hat sich in Versuchen mit Ex-Rauchern gezeigt. Allerdings müssen wir unser Atmungsorgan dabei unterstützen, allen voran mit gesunder Ernährung und hier vor allem mit Tomaten.

Saures Blut?

Wenn wir von Atemzügen reden, dann geht es um das Einatmen und um das ebenso wichtige Ausatmen. Kohlendioxid als Nebenprodukt des Zellstoffwechsels muss aus unserem Körper abtransportiert werden, da sonst u. a. der pH-Wert sinkt und unser Blut sauer wird.

Ausatmung nicht unterschätzen?

Atmen bedeutet für viele die Einatmung von Sauerstoff. Doch das Ausatmen ist ebenso wichtig, nicht nur um das Kohlendioxyd abzutransportieren. Denn unser Nervensystem ist mit der Atmung verbunden. Der Sympathikus mit der Einatmung und der Parasympathikus mit der Ausatmung. Und ein kräftiger Parasympathikus steckt Stress besser weg, wenn wir verlängert ausatmen.

Zum Glück schmerzunempfindlich?

Unsere Lunge ist ein sehr kräftiges Organ. Es kann keinen Schmerz empfinden, dadurch nehmen wir sie auch nicht wahr. Das ist vorteilhaft, da dadurch der grosse Zwerchfellmuskel an ihr ziehen kann, ohne dass wir es spüren.

Weibliche Lunge sensibler auf Reinigungsmittel?

Eine langjährige Studie hat aufgezeigt, dass intensives Putzen ebenso schädlich ist für die Lunge wie jeden Tag ein Päckchen Zigaretten zu rauchen. Der Fokus liegt auf den Putzmitteln und den entsprechend giftigen Inhaltsstoffen für die Lunge. Zudem wird vermutet, dass Frauen stärker auf Schadstoffe reagieren als Männer.